Auf meiner Insel – 02.01.2020

Graue Suppe über Amrum

Der zweite Tag in Folge mit richtig schlechtem Wetter. Jetzt ist es auch wieder kälter, zu dem starken Wind kommt auch ekeliger Nieselregen, der die Brille beschlagen lässt und es ist keine Besserung in Sicht. Morgen soll es hier richtig regnen – ich habe daher die Hoffnung, dass am Samstag, meinem letzten Urlaubstag, nochmal ein schöner Sonnenuntergang zu sehen ist. Und außerdem stimmen die Vorhersagen für die Inseln nicht immer – ich habe schon öfter erlebt, dass die Insel auch wettertechnisch eine Insel ist. Trifft eine Vorhersage auf ganz Schleswig Holstein zu, dann muss das nicht für die Inseln gelten. Also mal abwarten … .

Schlechtes Wetter bedeutet kreative Zeit
Gab es vor Jahren hier noch Probleme mit langsamem Internet, so ist das jetzt kein Thema mehr

Das ist also die Gelegenheit, weiterhin kreativ  zu sein. Habe ich mich in den ersten Tagen literarisch betätigt, so arbeite ich seit zwei Tagen daran, meine Kenntnisse in der Programmiersprache „Python“ auszubauen. Damit habe ich schon einiges gemacht – unter anderem wird damit mein Seekartenprojekt realisiert (auch eines der Dinge, das seit August auf Eis liegt). Jetzt habe ich endlich die Prinzipien verstanden, wie dort plattformunabhängige Oberflächen erzeugt werden. Das hat den großen Vorteil, dass ein Programm innerhalb eines Webbrowsers, also als Internetseite, oder eigenständig unter Windows, MacOS oder sogar unter Android läuft. Das Ganze mit wenigen Anpassungen. Mal schauen, wie ich das verwenden werde – sowohl bei meinem Brotberuf als auch bei meiner Softwareentwicklung wird es zahlreiche Anwendungsszenarien dafür geben.

 

 

 

 

Auf meiner Insel – 01.01.2020

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Auch 2020 fahren die Fähren noch – die erste Fähre im neuen Jahr ist gegen Mittag abgefahren

Zeit für einen Rückblick. Jeder kann sich denken, was für mich 2019 im Rückblick prägend war. Die schlimme Zeit seit dem 17.08.2019 bis heute und bis in die kommenden Monate hinein. Nach einer Zeit des Jammerns empfinde ich diesen Tag beinahe wie einen zweiten Geburtstag. Denn weil allein der Sturz Ursache für den Riss der beiden Sehnen in meinen Beinen war – und nicht etwa irgendwelche Vorerkrankungen – liegt der Gedanke nahe, was gewesen wäre, wenn ich anders gefallen wäre. Mit dieser Wucht, die diese unglaublich starken Sehnen zum reissen gebracht hat, auf die Wirbelsäule oder das Genick – niemand würde heute diese Zeilen lesen.

Und was jetzt noch an Defiziten übrig ist, das werde ich noch los. Je mehr ich die Kraft zurückgewinne, desto größer meine Motivation für die lange Zielgerade. 2019 war also mein schlimmstes Jahr bisher (ausgenommen vielleicht 2012 mit der langen Odysee am Lebensende von meinem Vater), aber auch ein Jahr vieler wichtiger Gedanken, für die man Zeit hatte.

Ich will viele Dinge einfach besser voranbringen. Endlich mit dem Roman fertig werden, beruflich viele überdachte Dinge in die richtigen Bahnen lenken und die wertvolle Lebenszeit noch besser kanalisieren.

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Erscheint im Februar bei Amazon und Thalia

Dementsprechend war dieser Urlaub sehr produktiv. Ich bin mit vielem gut vorangekommen und kann von dieser Produktivität hoffentlich vieles in den Alltag rüberretten.

 

Auf meiner Insel – 31.12.2019

Das letzte Tageslicht 2019

Ich wünschen allen Leserinnen und Lesern meines Blogs alles Gute für das Jahr 2020.

Auch heute wieder Sonnenschein pur auf Amrum. Diesmal habe ich einen Ausflug mit einem besonderen Ziel gemacht. In meiner Wohnung hängen zwei gerahmte Aquarelle, die sehr schön sind. Eines davon zeigt einen kleinen Stadtpavillon in Steenodde. Steenodde ist mit Wittdün über einen begehbaren Deich verbunden. Den alten Anlegesteg kann ich von dem Balkon meiner Wohnung aus sehen. Und auch diesen Pavillon, der von der DLRG genutzt wird.

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Von Wittdün nach Steenodde über den Deich, vorbei am Seezeichenhafen. Hin- und zurück knapp fünf Kilometer.

Ich habe mit gedacht, ich suche mal die Perspektive des Malers und schaue, wie gut er die Details eingefangen hat. So sieht der Vergleich aus – links das Gemälde, rechts ein Foto von heute:

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Nur ein Aquarell? -Ja, aber mit eindeutigem Wiedererkennungswert

Morgen gibt es einen Rückblick auf 2019 und einen Ausblick auf 2020 zu lesen … .

 

Auf meiner Insel – 30.12.2019

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180° Panorama der unteren Wandelbahn direkt neben dem Inselhaus

Also heute war auch auf Amrum das Wetter fantastisch. Den ganzen Tag Sonnenschein mit einem passenden wunderschönen Sonnenuntergang. Allein dafür hat sich die Fahrt hierher schon gelohnt.

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Vormittags und nachmittags, rechtzeitig zum Sonnenuntergang, bin ich immer unterwegs. Vormittags war ich dann auch beim „Amrumer Zentralmarkt“ – der platzte aus allen Nähten. Man kam kaum vorwärts mit dem Einkaufwagen und trotz aller Kassen, die geöffnet waren, brauchte man ganz schön viel Geduld. Auch wenn auf dem Kniepsand nicht so viele Leute sind – die Insel hat sich über das Wochenende doch noch richtig gefüllt.

Als Hundefreund macht es Spaß den Vierbeinern zu zuschauen. Für Hunde ist das hier das Paradies. Es gibt so viel zu erkunden, so viele Artgenossen – und wenn sich die Hunde dann voller Freude im Schlick suhlen und die Besitzer zur Weißglut bringen, dann stehe ich da manchmal und kann das Grinsen nicht verkneifen.

Hier noch ein paar Impressionen von heute:

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Die markanten Laternen an der Wandelbahn – die sollen laut Amrum-News bald durch neue Lampen ersetzt werden.
Das Kaffeeflut – da könnte man sogar in Decken eingehüllt draußen sitzen