Archiv der Kategorie: Kultur-Magazin

50 Jahre „DalliDalli“

Heute vor 50 Jahren lief die erste Ausgabe der Quizsendung „DalliDalli“ im Fernsehen. Ich durfte, als ich noch ganz klein war, immer bis zu „Dalli-Klick“ aufbleiben und mitraten. Ein ähnliches Ritual gab es dann später auch bei „Der Große Preis“ – wenn Wum und Wendelin in der Sendung gewesen waren, musste ich ins Bett 🙂

Hier die erste Dalli-Dalli Sendung auf YouTube:

100 Jahre Sophie Scholl

Heute vor 100 Jahren wurde Sophie Scholl geboren. Vor einigen Jahren habe ich mich mit Sophie Scholl auseinandergesetzt. Die Spielfilme gesehen (Empfehlung, Link zur Mediathek), die Dokumentationen, die Briefe, die Biographien – mich hat sehr beeindruckt, wie ein so junger Mensch so weitsichtig sein konnte.

Dass sie von Leerdenkern heute vereinnahmt wird, ist traurig. Auch die begleitende „Diskussion“ darum, ob Sophie Scholl moralisch idealisiert oder verklärt werde – bedauernswerter Quatsch. Sie war ein Mensch voller Widersprüche. Entscheidend aber ist die Entwicklung, die ihr Denken genommen hat. Wer sich mit dem kurzen Leben von ihr, ihres Bruders, ihrer Freunde auseinandersetzt erhält eine Vorstellung davon, was ein aufgeklärter Freigeist ist – das klingt nicht nach sehr viel und viele Menschen nehmen diese Bezeichnung für sich selbst in Anspruch. Es ist aber so viel mehr und all das, was uns heute fehlt. Man sieht es in den wenigen Fotos, die von ihr existieren. Haben Sie nicht auch den Eindruck, dass diese Bilder wie aus der Zeit herausgefallen wirken – dass sie zeitlos sind?

Hier meine Geschichte „Zeitloser Engel“ aus der Kurzgeschichtensammlung „Bellame“ aus dem Jahr 2011:

Zeitloser Engel by Peter Killert

100 Jahre Peter Ustinov

Heute vor 100 Jahren wurde Peter Ustinov geboren. Seine schauspielerische Leistung in dem Monumentalfilm „Quo Vadis“ ist ganz große Schauspielkunst.

Hier die Szene, in der seine „Gottheit Nero“ – der nicht nur Kaiser ist, sondern der sich auch für den größten Poeten seiner Zeit hält – mit seiner Gefolgschaft den Balkon des Kaiserpalastes betritt und auf das brennende Rom blickt. Er selbst hat es anzünden lassen.

„Die Nacht ist kühl. Wir sollten uns zurückziehen …“.