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Die Macht hinter der Macht

In diesem Artikel geht es um zwei interessante Filme mit Starbesetzung aus der jüngeren Vergangenheit, die die Finanzkrise 2007 und den Untergang der „Lehmann Brothers“ zu Thema haben. Der eine Film ist eine Rekonstruktion der Ereignisse aus Sicht einiger weniger Menschen, die die Krise haben kommen sehen und der andere Film nutzt ein fiktives Finanzunternehmen und erklärt, wie in diesem Unternehmen die Krise ihren Verlauf nahm.

 

DER GROSSE CRASH – MARGIN CALL (2011)

u.a. mit Jeremy Irons, Demi Moore, Kevin Spacey und Zachary Quinto

In einem großen, weltweit relevanten Finanzunternehmen findet in einigen Etagen eine Säuberungsaktion statt. Alle Jahre wieder ist das Management so aufgebläht, dass Platz gemacht werden muss. Einige der führenden Manager werden noch an demselben Tag mit einer Abfindung entlassen – das Vorgehen des externen Unternehmens für diese Aufgabe ist rigoros.

Einer der betroffenen Manager drückt kurz vor dem Verlassen des Büros einem der verbliebenen Analysten einen USB Stick in die Hand und bittet ihn, sich dieses Projekt genauer anzuschauen und „vorsichtig zu sein“. Der Analyst bleibt an diesem Abend länger im Büro und schaut sich den Inhalt an. In seinem vorherigen Leben war er Mathematiker und er erkennt schnell die Brisanz der Zahlen: aufgrund einer völlig falschen Bewertung von Wertpapieren, basierend auf lukrativen, aber risikoreichen, undurchsichtigen Finanzprodukten des Immobillienmarktes, steht fest, dass die Verluste der Papiere in den Büchern größer ist, als die Marktkapitalisierung des gesamten Unternehmens. Der Clou ist, dass außer diesem Analysten niemand diesen Zusammenhang kennt, denn die globale Spielwiese ist zu komplex.

In einer eilig einberufenen nächtlichen Krisensitzung mit der Unternehmensführung beschließt man, das am kommenden Morgen diese Papiere in einer gewaltigen Verkaufsaktion diese Papiere zu veräußern. Die Geschäftspartner wissen schließlich nichts von der Wertlosigkeit der Papiere und halten am frühen Morgen diese Verkaufsangebote für Schnäppchen. Aber die Börse bekommt schnell Wind von dem Ursache dieser Aktion – aber es ist zu spät. Der Finanzmarkt ist in einer globalen Krise.



THE BIG SHORT (2015)

u.a. mit Christian Bale, Ryan Gossling, Brad Pitt

Auch dieser Film hat die Immobilienblase, die die Finanzkrise 2007 ausgelöst hat, zum Thema. Allerdings werden hier mehrere Handlungsstränge parallel erzählt, wobei es immer um Menschen geht, die die entscheidenden Zusammenhänge vor allen anderen erkannt haben und aus diesen letztendlich sogar Kapital schlagen.

Der Film erzählt dabei die Geschichte von real existierenden Personen, wie etwa der von Michael Burry (gespielt von Christian Bale). Der hat sich die hinter den ach so sicheren Hypothekenkrediten steckenden Finanzprodukte angesehen und setzt das gesamt Renommee seines Unternehmen und das Geld seiner Anleger gegen diesen Markt ein und schließt Ausfallabsicherungen gegen diese Hypotheken ein. Diese Absicherungen kosten zunächst sehr viel Geld und Burry hat große Probleme, überhaupt ernst genommen zu werden. Als das erwartete Chaos jedoch eintritt – welches von den zuvor sehr arrogant auftretenden Banken mit üblen Mitteln eingedämmt werden soll – ist er der große Gewinner.

Dasselbe gilt für die beiden aufstrebenden Banker Charlie Geller und Jamie Shepley, ebenfalls rela existierende Personen, die mit Hilfe eines Insiders (gespielt von Brad Pitt) die gleiche Vermutung haben wie Burry. Auch sie wetten gegen den Immobilienmarkt und behalten Recht. Aus der Gier, der kriminellen Machenschaften und der Großkotzigkeit einiger Finanzjongleure schlagen sie das große Kapital.

Beeindruckende Beispiele für die Macht hinter der Macht

Beiden Filmen gelingt ein beeindruckender Blick auf die Macht hinter der Macht. Was passiert, wenn die Gier zu groß wird und sie sich Lücken in den Kontrollmechanismen sucht und sich mit Kungelei verbündet? In beiden Filmen wird auf die Menschen, die dabei auf der Strecke bleiben, gar nicht eingegangen, aber sie umrahmen diese Geschichte, die man sich sonst – die Nachrichten rund um Lehmann Brothers in den Medien verfolgend – nur ganz abstrakt vorstellen kann. Man denkt, die bösen gierigen Menschen treiben die Welt in den Abgrund. Aber selbst diese Menschen sind Opfer dieser Dynamik. So sagt der Abteilungsleiter des Verkaufsteam am frühen Morgen des Margin Calls, wo er die Verkäufer anstachelt, all die wertlosen Papiere an wen auch immer zu verkaufen: „Am Ende werden wir gut darin gewesen sein, unsere eigenen Jobs vernichtet zu haben.“

Die Macht hinter der Macht ist jenseits von Gut und Böse. Die Moral kommt erst wieder ins Spiel, wenn die Folgen des Handelns absehbar wären. Bei Betrachtung dieser beiden Filme wird jedem klar, wie naiv, ja wie dumm es ist, sich überhaupt nur die Möglichkeit eines impliziten moralischen Handelns vorzustellen. Keine der betroffenen Personen käme jemals auf die Idee, das Handeln moralisch auszurichten. Selbst als klar ist, dass der Wertpapierhandel und die Multiplikation von unsicheren Papieren ein absurdes Ausmaß annehmen, kommen diejenigen, die es besser wissen, nicht auf die Idee, etwas zu verändern – sie stellen sich alle die Frage, wie lässt sich aus dem Mist noch mehr Profit herausschlagen?

Wir erfahren auch, dass die Finanzkrise 2007 zu keinerlei Veränderungen oder effektiven Kontrollmechanismen geführt hat. Im Gegenteil: der schlaue Kopf aus „The Big Short“ hat vor kurzem erst vor dem nächsten Crash gewarnt. Die Gier macht den Menschen unbelehrbar – sie ist jenseits von Gut und Böse. Gier ist das logischen Gegenteil der Moral

Sphären der Nerdkultur

Ich arbeite derzeit an einer interaktiven Mind-Map, in der viele verblüffende Verbindungen in den Bereichen MUSIK, SERIEN  & FILMKULT und LITERATUR zutage treten – als Rahmen der Nerdkultur. Ich als Nerd habe nämlich schon sehr oft die Erfahrung gemacht, dass sich wiederholende Verbindungen abgezeichnet haben, die einige Künstler herausheben. Diese Künstler bilden die Eckpfeiler der Sphären der Nerdkultur.

Wer die Anfänge des Kultur-Magazins kennt, der weiß von meiner Affinität zu den Werken des Fotografen Anton Corbijn, was wiederum mit meiner Vorliebe für die Musik von Depeche Mode zusammenhängt. Als ich dann erfahren habe, dass genau dieser Künstler auch eng verbunden ist mit JOY DIVISION oder FRONT 242 (Das Video zu „Headhunter“ war eines der ersten von Anton Corbijn), da war mir klar, dass diese Art von „Visual Direction“ natürlich in direktem Zusammenhang mit meinem Nerd-Geschmack stehen muss. Noch viel klarer wurde dies, als ich in die Booklets meiner Lieblingsalben jenseits des Synthiepop geschaut habe. Immer wieder tauchte dort „Produced by Flood“ auf, sei es bei U2, Nine Inch Nails, Smashing Pumpkins – zum Teil völlig unterschiedliche Musikrichtungen.

Auch lässt sich feststellen, dass so mancher Autor wiederkehrend in den Sphären der Nerdkultur auftaucht. Sei es ein Neil Gaiman, ein Alan Moore oder aber auch Klassiker wie HP Lovecraft und William Gibson.

Mit der interaktiven Map, deren Aufbau sich noch in Anfängen befindet, möchte ich gerne einige dieser Verbindungen offen legen. Jedes Element wird mit einem Link zu Wikipedia versehen. Das ist auch der hauptsächliche Zweck – den Namen eines Künstlers und seine Stellung in den Spähren der Nerdkultur zu finden und gleichzeitig einen Link zu Wikipedia zur Verfügung zu haben. Ab und an werde ich auch einige Kommentare einfügen.

Die Map öffnet sich in einem neuen Fenster und wird in unregelmässigen Abständen aktualisiert und ergänzt.

Interaktive Mindmap öffnen

Ich muss natürlich zugeben, dass ich all diese Verbindungen durch meine persönliche Sichtweise darstelle – kennen Sie noch weitere Verbindungen, die man hier erwähnen sollte? Sie können diese gerne in den Kommentaren ergänzen – vielleicht finden Sie einen Platz in dieser interaktiven Map.

 

Cthulhu – die Anfänge des Horror-Genre als Rollenspiel

Vielleicht ist es ein unbewusstes Verlangen, der stetig fortschreitenden fehlenden sozialen Bindungen in einer digitalen Welt Einhalt zu gebieten. Vielleicht sind es auch nur die Fans der Serien „Big Bang Theory“ oder „Stranger Things“. Pen & Paper Fantasy-Rollenspiele erleben ein Revival. Und eines hebt sich ganz besonders ab … .

Den Namen HP Lovecraft hatte ich hier und da schon einmal gelesen. Ich muss allerdings gestehen, dass mir der Autor bisher gänzlich unbekannt geblieben war. Das hat sich bei meinen Recherchen zu „Pen & Paper“ Rollenspielen jetzt ganz plötzlich geändert.
Ich bin ein Kind der 80er Jahren und habe ab 1985 bis zum Erreichen der Oberstufe auf dem Gymnasium wie viele andere Jungs „Das Schwarze Auge“ gespielt. Das war damals und ist bis heute, das in Deutschland am häufigsten gespielte Fantasy-Rollenspiele. Bei meinen Recherchen, 30 Jahre nach diesem jugendlichen Hobby, bin ich neben diesem Klassiker und den ebenfalls bedeutenden Spielen „Dungeon & Dragons“ und „Shadowrun“ auf ein Spiel gestoßen, dessen Namen ich bisher wohl eher als Rechtschreibfehler abgetan hatte. „Cthulhu“ ist mittlerweile auch ein Klassiker und es hat ein so ganz anderes Setting, verglichen mit den bereits genannten.

Der Name „Cthulhu“ stammt aus dem Titel der Kurzgeschichte „Call Of Cthulhu“ von HP Lovecraft. „Cthulhu“ ist ein Fantasiewesen, das zu den sogenannten „Großen Alten“ gehört. Das sind Wesen, die vor vielen Zeitaltern unsere Welt bevölkert und nebenbei die Grundlagen unserer Kultur erschaffen haben. Jetzt schlummern sie tief im Meer, unter dem ewigen Eis, in der Erdkruste oder in Gebirgen und warten darauf, dass die Sterne eine bestimmte Konstellation erreichen, damit sie wieder zum Leben erweckt werden. Bis dahin suchen sie einige ausgesuchte Menschen in ihren Träumen auf und bringen Sie an den Rand des Wahnsinns.

Cthulhu Grundregelwerk

Cthulhu Grundregelwerk

Diese Kurzgeschichte, die relativ bescheiden ist, setzt man sie in den Kontext des Gesamtwerkes von Lovecraft, ist aus zwei Gründen bemerkenswert: alle Geschichten und Romane von Lovecraft werden durch das Aufsuchen und Erleben fantasievoller Welten vereint. Sei es im Meer, unterirdische Zivilisationen oder die von Träumen geplagten scheinbar ganz normalen Menschen am Rande des Wahnsinns. „Call Of Cthulhu“ ist die Geschichte, die für diese einen roten Faden auslegt und eine Erklärung für den Aufbau dieser Fantasiewelt liefert. Der zweite Grund ist die Tatsache, dass diese Erklärung von anderen Autoren ausgeliehen wurde. Gut ein Dutzend Autoren werden zu den „Verwaltern“ dieses Mythos gezählt (u.a. der deutsche Autor Wolfgang Hohlbein). Man darf sagen, dass Lovecraft mit diesem Mythos die Grundlage für moderne Horrorliteratur gelegt hat. Genau hier setzt das Fantasy-Rollenspiel „Cthulhu“ an.

Die unaussprechlichen Kreaturen

Die unaussprechlichen Kreaturen

Die Spieler – bei Cthulhu werden sie „Investigatoren“ genannt – spielen einen Charakter in den 20 Jahren des letzten Jahrhunderts. Sie übernehmen Berufe wie Taxifahrer, Privatdetektiv, Parapsychloge oder Schriftsteller. Vom Spielleiter werden sie mit der mythologischen Welt von Lovecraft konfrontiert. Das Regelsystem ist dabei recht einfach zu erlernen und ist sehr gut erweiterbar. Bemerkenswert sind die mythologischen Ergänzungen und die dafür zur Verfügung stehenden Quellbände. Das „Bestimmungsbuch der unaussprechlichen Kreaturen“ ist wie Fachbuch für „Exobiologen“ aufgebaut. Dort werden die „Alten Großen“ samt ihrer Helferwesen erfasst und illustriert – der Mythos bekommt Methodik, fast schon akademisch. Künstlerisch brillant ist das sowieso. Zusammen mit der Einzigartigkeit der Fantasiewelt ergeben sich für den Spielleiter ungeahnte Möglichkeiten. Das liegt an der Ursprünglichkeit dieser Fantasie. Lovecraft ist der Grandfather of Horror. Möchte ein Filmregisseur den Horror perfekt inszenieren, so braucht er nur die passenden Bilder zu den beschreibenden Worten zu finden. HR Giger soll einmal gesagt haben, dass er das Alien nach den Beschreibungen von Cthulhu entworfen hat. Zumindest hat er das fiktive „Necronomicon“ – das ist das Buch über die Magie der „Alten Großen“ – illustriert. Das war ganz sicher eine bestimmende Inspirationsquelle. Und für einen Stephen King ist das Werk von Lovecraft der Heilige Gral.

Das Rollenspiel wird in Deutschland in Lizenz vom Pegasus Verlag vertrieben. Das Grundregelwerk ist in einem wunderbar gestaltetem Hardcoverband für 19,95 EUR zu haben. Ein Kampfpreis. bei dem man nichts falsch machen kann. Es ist damit das günstigste hochwertige Fantasierollenspiel am Markt.

 

Stan & Ollie – Was für ein schöner Film

Warum bei den Academy Awards dieser Film letztes Jahr unberücksichtigt blieb – es ist mir ein Rätsel. Es gab lediglich eine mickrige Golden Globe Nominierung. Dabei hätte dieser Film so viel mehr verdient gehabt. Hier wird nicht nur ein großes Stück Filmgeschichte in das Hier und Jetzt transferiert – zwei Schauspieler zeigen hier ein unglaubliches Talent. Wenn Schauspielerei das Sich-Hineinversetzen in eine andere Person ist, dann sind Steve Coogan und John C. Reily absolute Meister ihres Faches.

Stan & OllieWenn Erinnerungen aus der Kindheit wachgerufen werden, weil man zufällig eine Szene aus einem Film, einer Werbung oder eine Serie von damals gesehen hat, dann entsteht Nostalgie und man schwelgt in diesen Erinnerungen. Bei „Stand & Ollie“ werden diese Erinnerungen – so unglaublich das klingen mag – von Schauspielern erzeugt, die noch gar nicht auf der Welt waren, als Ihre Figuren schon gestorben waren und längst ein Mythos der Filmgeschichte waren. John C. Reilly (bekannt aus „Magnolia“ oder „Der Gott des Gemetzels“) verkörpert Oliver Hardy und der nicht ganz so bekannte britische Komiker Steve Coogan schlüpft in die Rolle von Stan Laurel. Das machen beide auf eine derart perfekt Art und Weise, dass viele Szenen überhaupt nicht mehr vom Original zu unterscheiden sind. Die gesamte Mimik, die Dramaturgie, die Maske – alles passt so perfekt, dass dies jeden erdenklichen Filmpreis verdient hätte.

Zu dieser Verkörperung der Hauptrollen kommt auch noch die Geschichte selbst, die besser nicht hätte ausgewählt werden können. Es geht nicht etwa um die Biografien oder die Karriere des besten Komiker-Duos aller Zeiten, sondern um die letzte Phase, um den in der Öffentlichkeit nur bedingt wahrgenommenen Comeback Versuch Ende der 50er Jahre. Stan Laurel ist dabei, einen Vertrag mit einem großen Produzenten auszuhandeln – Laurel & Hardy sollen noch einmal ins Kino zurückkommen.

Ein großer letzter Film soll den Abschluss der Karriere markieren. Bis die ersten Dreharbeiten beginnen, wollen die beiden erst Mal Anlauf nehmen – mit einer Bühnenshow quer durch England. Die Unterstützung für die beiden Komiker ist jedoch minimal. Der Produzent will nicht so richtig und schnell stellt sich heraus, dass dieser letzte Film nie Realität werden wird. Aber die beiden geben nicht auf. Eigenwerbung und Slapstick-Gags in der typischen Dick & Doof Manier, sprechen sich schnell herum und die Hallen füllen sich. In Irland wird den beiden bei Ihrer Ankunft geradezu gefeiert.

Hinter den Kulissen aber rumort es zwischen den beiden. Stan Laurel hat seinem Kollegen nie verziehen, dass er zwecks Vertragserfüllung vor Jahren sein Glück mit einem anderen Partner versucht hat. Aber Laurel wird, nach einem leichten Herzinfarkt von Hardy, bei einer der Bühnenshows, vor die gleiche Wahl gestellt und macht dieselbe Erfahrung, wie sein Partner: Laurel geht nicht ohne Hardy, Hardy nicht ohne Laurel.
Flankiert wird die Geschichte von den ehrgeizigen und mit sich und der Welt konkurrierenden Ehefrauen der beiden. Aber wenn es darauf ankommt, dann scheinen alle zusammen zu halten.

Ein wirklich toller Film, der uns hinter die Kulissen schauen lässt, ohne zu theatralisch zu wirken. Der Film ist plakativ, die Ehefrauen stereotype Abbilder und die Komik der beiden zeitlos – das waren die Intentionen dieses Film. Wie aus dieser Vorhersehbarkeit dennoch die vermutlich beste Hommage aller Zeiten entstehen kann, wird ein Rätsel bleiben – genau wie die fehlenden Oscarnominierungen für die beiden Hauptdarsteller.