Am 01. Juli geht es los – das Kultur-Magazin ist da …

… und soll sich jetzt mit Google anfreunden.

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass alles fertig ist. So eine Seite ist nie fertig. Nicht wirklich. Aber am 01. Juli ist der offizielle Starttermin für das neue Kultur-Magazin. Es gibt bereits einige neue Artikel. Weitere folgen in den kommenden Tagen. Unter anderem steht ein Feature zu „Schwarzes Echo“, dem allerersten Harry Bosch Roman von Michael Connelly. Außerdem habe ich vom Diogenes Verlag ein Rezensionsexemplar des neuen Roman von Ian McEwan bekommen.

Da ich diese Seite auch komerziell betreiben möchte, bin ich auch darauf fokussiert, Einnahmen zu generieren. Das kann im Wesentlichen über drei Wege geschehen:

  1. Qualifizierte Werbeanzeigen
  2. Provisionen über Affiliate Links
  3. Google AdSense

Nummer 3. ist langfristig am interessantesten, weil dort auch Einnahmen über Page-Impressions generiert werden können. D.h. wenn eine Seite so relevant ist, dass sie nicht nur direkte Provisionen über verlinkte Verkäufe bekommt, sondern stattdessen eine große Masse eines Publikums erreicht, dann bringt das pure Einblenden von Werbeanzeigen schon Umsatz. Die Seite ist thematisch quasi systemrelevant 🙂

Entscheidend dafür ist jedoch das Ranking der Seite. Um das zu Beeinflussen gibt es OnPage und OffPage Faktoren. Und ein Verständnis davon, wie der Google Algorithmus arbeitet, ist zwingend notwendig. Das ist zwar offiziell nicht bekannt, aber es gibt eindeutige Faktoren, die Rückschlüsse auf die Logik zulassen. Wenn ich meine bisherigen Erkenntnisse dazu zusammenfasse, dann komme ich zu einem einfachen Schluss. Google bewertet qualitativen, qualifizierten Content am höchsten. Verlinkungen sind nach wie vor wichtig, wurden aber in den letzten Jahren aufgrund sogenannter „Linkfarmen“ (damit können Pseudolink generiert werden) und Crosspostings (derselbe Inhalt auf mehreren Seiten) in ihrer Priorität etwas heruntergestuft.

Dazu ein konkretes Beispiel: Vor einem Monat habe ich zu einem konkreten Problem mit einer Datenbankabfrage eine Lösung gesucht. Ich habe also Google befragt und bin – wie immer – auf der Seite „Stackoverflow“ gelandet. Diese Seite taucht bei konkreten Fragen zu Programmierungen immer in den Top-Rankings bei Google auf. Und das völlig zu Recht. Denn in den meisten Fällen beinhaltet ein Eintrag dort auch eine brauchbare Lösung für ein Problem. An diesem Tag habe ich zum ersten Mal selbst einen Beitrag dort verfasst und habe dann erlebt, wie schnell Google auf so ein Posting  in einem hoch positionierten Portal reagiert. Zunächst muss man das Problem mit exakten Suchbegriffen definieren. Also eine Phrase wie „Datenbankabfrage funktioniert nicht“ wird direkt abgelehnt. Die Frage muss konkret formuliert sein, es muss reproduzierbarer Beispiel-Code angegeben werden und es muss klar angegeben werden, welche Lösungsansätze schon probiert wurden.

Nachdem ich meine Anfrage abgeschickt hatte, wurde diese von einem Bot dort optimiert. Schlüsselbegriffe wurden hervorgehoben, der Beispielcode wurde sauber formatiert. Die ersten Zugriffe auf die Anfrage wurden direkt „bewertet“. Meine Anfrage wurde also als qualifiziert eingeordnet. Ich frage nicht nach irgendeiner Pillepalle, sondern habe ich konkretes Anliegen, was auch als solches erkannt wurde. Dann kamen auch schon die ersten Antworten. Die wichen jedoch schnell vom eigentlichen Thema ab. Die Antworten gingen in eine Richtung, die mit dem eigentlichen Problem nichts zu tun hatten. Statt eine Lösung anzubieten war einigen Usern eine Schwachstelle in der Abfrage aufgefallen, die zu einer „SQL Injection“ hätte führen können. Egal … Ich hatte innerlich schon die Hoffnung aufgegeben und habe – während ich auf weitere Antworten gewartet habe – nochmal nach den wichtigsten Begriffen zu meiner Thematik gegoogelt. Das Ergebnis war verblüffend: zu diesen Stichworten stand keine 30 Minuten nach meiner Anfrage auf stackoverflow.com genau diese, meine ganz frische Anfrage auf dem ersten Platz der Treffer der Suche.

Das bedeutet: die Indexierung der Anfragen erfolgt in Echtzeit und das ganze Beiwerk um die Anfragen herum (Einstufung von Anfragen und Antworten, saubere Formatierung, klare Struktur ) und letztlich die klare Bewertung einer Lösung, führt zu qualifiziertem Content und damit zu einem hohen Ranking.

Hier könnt ihr das Posting und die Entwicklung der Antworten nachvollziehen: https://stackoverflow.com/questions/56308036/sqldatareader-does-not-show-value-of-column-with-double-colon-in-field-name

Mir ist also wichtig, genau so einen Content zu liefern. Dazu gibt es bei Google reichlich Tools und Analyseoptionen. Allen voran „Google Analytics“, welches anonym und detailliert auswerte, wie User auf eine Seite kommen, wie lange sie dort verweilen, ob sie wiederkommen etc. . Diese Analyse gibt auch Aufschluss darüber, ob die Struktur der Seite angenommen wird. An dieser Struktur arbeite ich noch, aber allein die Analyse der aktuelle Zugriff von heute zeigt mir ein wichtiges Ergebnis:

Absprungrate Kultur-Magazin

Die Absprungrate besagt, ob jemand die Seite aufruft und dann sofort wieder verlässt. Das ist derzeit nicht der Fall bzw. die Absprungrate lag in den letzten 30 Tagen mit der Demo-Seite des Kultur-Magazins bei durchschnittlich ca. 16%. Wenn ich das bei in Zukunft steigenden Zugriffszahlen beibehalten kann, spricht das zumindest schon mal für die Struktur der Seite.

Also: Besucht unbedingt www.kultur-magazin.de

Nach einer gewissen Zeit werde ich diese Ergebnisse auch in die Media-Daten des Kultur-Magazins einfügen.

Auch die SSL Zertifikate sind jetzt aktiv. Alle meine Seiten werden auf eine verschlüsselte Variante von http: auf https: umgeleitet. So muss das heute sein. Auch das ist ein wesentlicher Ranking-Faktor im Google Algorithmus.

Ich werde über die weitere Entwicklung hier ausführlich berichten.

Das Kultur-Magazin in der Mache

Auch wenn das Wetter draußen zum Gammeln einlädt – Gammeln gibt es bei mir nicht! Die letzten beiden Wochenenden standen auch wieder ganz im Zeichen des Aufbaus meiner Nebenbeschäftigungen. Diesmal habe ich die passende Struktur für das Kultur-Magazin aufgebaut und nahezu alle alten Inhalte in das neue Format überführt. Die Struktur ist jetzt quasi komplett und wird nicht mehr groß geändert.

Die Rubrik „Visuelles“ mit allen alten Inhalten

Als Vorlage habe ich ein Theme für WordPress genommen. Das kostet zwar etwas, nimmt aber unheimlich viel Arbeit ab. Es hat eine Weile gedauert, bis ich die vielen Funktionen verstanden habe – jetzt geht aber alles einfach von der Hand.

Am besten mal die Demo des Themes (https://demo.tagdiv.com/newsmag/) mit dem aktuellen Stand des Kultur-Magazins vergleichen.

Das sind aber nur die ersten Schritte. Das Kultur-Magazin soll

  • einen Veranstaltungskalender bekommen
  • ein Diskussionsforum
  • einen Newsletter
  • ein automatisiertes Ad-System, dass Werbeanzeigen einblendet

Darüber hinaus bekommen alle Artikel Affiliate Links zu Amazon und jede Seite soll 100% für Suchmaschinen optimiert sein. Für all diese Dinge gibt es in WordPress Plugins, die sich in den Kontext der Artikel und Seiten einschalten.

Bevor meine Seite eine relevante Besucherzahl erreicht und für Google AdSense relevant wird, habe ich mir auch eine Werbesystem überlegt. Vier Werbeflächen + exklusive Nennung in einem 14tägigen Newsletter stehen zur Auswahl.

Werbung im Kultur-Magazin
Meine vorläufige Werbestrategie – Google AdSense kommt später

Desweiteren sind neue Artikel vorbereitet. Unter anderem wird es Rezensionen zur „The Good Fight“, „Chernobyl“, „Widow“, dem neuen Album von RAMMSTEIN und dem neuen Roman von ian McEwan geben.

Herzstück und Motor der Magazins wird ein Diskussionsforum, in dem Selfpublisher und Independent Künstler ihren Favoriten des Monats wählen können. Dazu fehlt derzeit noch ein erweitertes Netzwerk, aber das baue ich auf. Ich habe schon einige Ideen, welche Kontakte da zu knüpfen sind.

Kultur-Magazin Diskussionsforum
Das jungfräuliche Diskussionsforum des Kultur-Magazins

Nächstes Wochenende folgt der Feinschliff samt Aktivierung von Instagram und Facebook Accounts. Wer möchte, kann sich jetzt schon im Forum anmelden und die alten Artikel kommentieren.

 

Auf meiner Insel – 29.12.2018

Schietwetter. Heute war es, wie angesagt, richtig pisselig. Den ganzen Tag grau, dunkel, regnerisch und auch etwas windiger. Allerdings verspricht das Wetter morgen und die nächsten Tagen besser zu werden. Meine Aktivitäten beschränken sich daher auf die Aufenthalte im Ort, insbesondere der Buchhandlung hier. Da gibt es wieder ein paar neue Bücher, die ich noch nicht kenne. Und auf meinen selbst gebastelten Arbeitsplatz – das war echt eine gute Idee.

Nach wie vor der Ort, an dem ich die meiste Zeit verbringe
Schietwetter mit Aussicht auf Besserung

Direkt zu Beginn des neuen Jahres habe ich einen weiteren Termin mit einer Präsentation meines Dienstplan-Tools. Ich arbeite derzeit an einer universellen Testversion, die sich jeder herunterladen kann. Die Version wird durch eine Seriennummer in einer Vollversion umngewandelt. Dazu habe ich mir eine Logik ausgedacht, die aus dem Namen eines Kunden und einer Berechnung über Primzahlen so einen Schlüssel erzeugen kann. Beides muss ich jetzt zusammenbringen und dann auf einer Homepage platzieren, die optisch mit amrum.killert.de identisch sein wird. Auch hier wieder MarkDown als Grundlage, damit ich jede Dokumentation auch beliebig weiterverarbeiten kann. Im Idealfall wird die Präsentation so ablaufen, dass diese Testversion einfach live installiert wird und ich jeden einzelnen Schritt direkt produktiv erklären kann. Damit das fluppt, muss die Testversion selbst natürlich sauber funktionieren. Ich denke, dass ich bis zum Ende dieses Urlaubs damit fertig sein werde. Wenn ich die Insel verlasse, dann mit einer neuen Grundlage zur Vermarktung meiner Software. Zumindest von einem Teil meiner Software.

Abends nehme ich mir Zeit für Filme, die ich schon immer mal anschauen wollte, aber für die ich im Allatg keine Zeit habe. Sehr sehenswert ist „Red Sparrow“ mit Jennifer Lawrence. Der geht lang, ist aber spannendes Popcorn-Kino. Man ahnt natürlich, worauf die Geschichte hinausläuft, ist aber gespannt, wie die Heldin ihren Weg finden wird. Ein ebenfalls langer Film, von dem ich gerade mal ein Drittel geschafft habe, ist „Lincoln“. Der ist mir zu behäbig und zu hochgestochen. Optisch toll, mit Daniel Day Lewis als brauchbarer Hauptfigur, aber die mühselig auf komplex getrimmten Dialoge sind einfältig und kommen nicht mal ansatzweise an den Kern der Sache heran. Ein Film kann ruhig Anspruch haben und schwierig sein, meinetwegen auch lang, aber irgendetwas stimmt mit diesem Film nicht. Passendes Gegenbeispiel dazu ist „Nixon“ von Oliver Stone mit Anthony Hopkins in der Titelrolle. Der Vergleich drängt sich auf.

Morgen gibt es hoffentlich wieder mehr Fotos … .

Auf meiner Insel – 10.09.2017

Neben der genialen Lage meiner Wohnung und der schönen Einrichtung muss ich auch mal den guten Geschmack der Eigentümer bzw. der Verwalter hervorheben. Das gilt ausnahmslos für alle Wohnungen, in denen ich bisher gewohnt habe. Selbst bei der doch sehr dürftig eingerichteten Wohnung in der „Alten Post“ vor zwei Jahren war zu spüren, dass man auch hier ein gewisses Flair erzeugen wollte. Es passt immer.

Die nachfolgenden Fotos zeigen nur einen kleinen Teil der vielen Ecken in diesem Strandhaus, bei denen viel Wert auf Geschmack gelegt wurde. Immer wieder finden sich in den Wohnungen kleine Kunstwerke und Accessoires, die erheblich zu einem schönen Urlaub beitragen. Als Mann fällt einem so etwas vielleicht immer etwas später auf. Aber es ist fast immer so, dass im letzten Drittel eines Urlaubs, wenn man sich eingelebt hat, solche Dinge eine Bedeutung haben. Da ich sowieso plane, meine Zuhause ein bisschen mehr Amrum-mässig auszurichten, inspiriert mich besonders das gerahmte Plakat mit den historischen Amrumpostkarten – ein Plakat, dass man hier in der Quedens-Buchhandlung kaufen kann – zu einer eigenen Komposition. Schließlich verfüge ich mittlerweile selbst über eine ansehnliche Amrum-Postkartensammlung.

Hier ein paar Eindrücke aus dem Strandhaus „Watt´n Meer“ aus der Strandresidenz in Wittdün.