Die schlimmste Zeit meines Lebens – Teil 7

Drei Schritte vor, zwei zurück

Allmählich gewinne ich die Oberhand. Die Oma mit dem Rollator überholt mich nicht mehr. Ich gewinne jetzt das Rennen in der Fußgängerzone 🙂 Und ich achte jetzt wieder auf andere Dinge. Wie zum Beispiel auf meine Jogginghosen, die man an den Seiten per Reißverschluss aufmachen kann. Meine „Zauberhose“, wie ich sie liebevoll beim „Unten-Rum-Freimachen“ in der Physio-Kabine nenne und was eine Mischung aus Neugier und Rätselhaftigkeit in die Gesichter der Damen dort zaubert. Eben eine „Zauberhose“. Leider sieht sie an mir aus wie eine „Murat-Schnellficker-Butz“ wie sie in den diversen Fitnessstudios dutzendfach getragen wird. Passt nicht so ganz zu mir.

Drei Schritte vor, zwei zurück – so geht es mir eigentlich seit Wochen. Da war nach sechs Wochen stillhalten der Teil vorbei, bei dem die Beine wie verrückt anschwellen und ich ständig die Beine hochlegen musste. Das habe ich zumindest gedacht. Aber das war ein Trugschluss. Der gleiche Mist geht wieder von vorne los. Jetzt, wo ich die Kniegelenke bewegen und zum Teil auch wieder belasten kann. Dazu kommt eine allgemeine Schlaffheit und ich muss mich zur zweiten Trainingseinheit am Abend immer erst aufraffen. Der Grund dafür ist klar – jetzt werden die Abfallstoffe in den verletzten Teilen des Beines abtransportiert, die bisher verschont geblieben waren. Ich hatte gehofft, dass ich jetzt nur noch ein „mechanisches Problem“ mit den Beinen hätte. Aber dem ist nicht so.

Plötzliche Druckschmerzen

Gegen Ende der letzten Woche habe ich eigentlich ganz gute Fortschritte gemacht. Nachts merke ich kaum noch die Gelenke. Ich kann mich gut auf die Seite drehen und habe kaum Schmerzen. Auch morgens nach der ersten Übungsphase fühlten sich die Beine sehr gut und „weich“ an. Dann aber, am letzten Wochenende, fühlte sich vor allem das rechte Knie nicht gut an. Es wurde wieder dick und ein dumpfer Schmerz machte sich breit. Die oben beschriebene Situation mit dem Anschwellen des Beines wurde extremer. Ich habe mich natürlich gefragt, was ich falsch gemacht habe und habe erst eine ganze Weile gebraucht um herauszufinden, wo der Fehler lag: Ich habe herausgefunden, dass ich jetzt meine neue Sitzhilfe nutzen kann. Zwar noch nicht in voller Höhe – ich sitze mehr auf diesem Hocker, als dass ich stehe – aber ich merke schon jetzt, wie ich in eine aufrechte Haltung gezwungen werde. Tolle Sache – das nutze ich jetzt für die kreativen Zeiten am PC. So habe ich gedacht … nach zwei Tagen der Nutzung dieser Sitzhilfe, hatte ich im rechten Bein, dass ich gewohnheitsmäßig zum ausbalancieren nehme, diese dumpfen Druckschmerzen im Knie und auch im Oberschenkel. Ich habe die Sitzhilfe erstmal wieder unter den Schreibtisch verbannt. Die Art und Weise, wie ich die Beine in diesem Steh/Sitz Konstrukt derzeit verwende, scheint etwas kontraproduktiv zu sein. Einige der Muskeln müssen erst besser trainiert sein. Nachdem ich wieder auf den Rollstuhl umgestiegen bin, hat der Schmerz sofort nachgelassen. Vermutlich hat das auch etwas zu damit zu tun, dass man diesen Rollstuhl endlich verbannen möchte – als Zeichen der Genesung.
Denn ich schaffe es jetzt in das Bett und aus dem Bett heraus komplett ohne Hilfsmittel. Bisher habe ich immer die Sofakissen genommen, aber es geht jetzt ohne. Ich brauche nur für einen kurzen Moment einen Halt, um mich hochstemmen zu können. Das klappt, weil ich beide Gelenke ja schon zu einem geringen Winkel beugen kann und weil ich in den letzten Wochen richtig viel Kraft in den Armen bekommen habe. Bei solchen Fortschritten, die den Alltag immer „normaler“ erscheinen lassen, möchte man auch so etwas wie einen Rollstuhl eben so schnell wie möglich aus dem Sichtfeld verbannen. Aber das war ein wenig zu früh. Also man merke sich: zwei Stunden und mehr mit leicht gekrümmten Kniegelenken zum Abfedern auf einer Sitzhilfe ist keine gute Idee, auch wenn man das zunächst so denken mag.

Der fehlende Gleichgewichtssinn

Eine weitere Sache ist mir aufgefallen. Erst die Befragung von Google hat mir dafür eine vernünftige Erklärung geliefert. Ich habe zwar noch die Orthesen an den Beinen, aber dadurch dass die Gelenke und auch die genähten Sehnen jetzt wieder aktiv sind, neige ich automatisch dazu, wieder das gewohnte Gangbild zu entwickeln. Zwar mit Krücken, aber die Schritte sehen schon wieder ganz normal aus und ich rolle den Fuß nach vorne ab, was eben nur mit diesen Sehnen geht.
Ich musste dann feststellen, dass ich beim Gang durch unsere Fußgängerzone eine Art Unsicherheit, beinahe Schwindel entwickele. Wir haben in der Fußgängerzone eine kleine Brücke, die über eine Straße verläuft und den Teil des Bahnhofs und der Post mit der eigentlichen Fußgängerzone verbindet. Man geht auf dieser Brücke zunächst ein wenig bergauf und dann bergab. Aus einem mir zunächst unerfindlichen Grund fühlte ich mich bei jeden Schritt dort total wackelig und unsicher, obwohl es keinen objektiven Grund dafür gab.
Meine Recherchen haben dann aber etwas sehr interessantes ergeben: in der Quadrizepssehne gibt es Rezeptoren, die mit dem Gleichgewichtssinn verbunden sind. Durch meinen Unfall und die OP sind ein Teil dieser Rezeptoren beschädigt oder zerstört. Auch diese werden erst neu gebildet und bis dahin meldet das Gehirn einen wackeligen Untergrund, auch wenn dem nicht so ist. Als ich das herausgefunden hatte war mein nächster Gang über diese kleine Brücke sehr viel zielsicherer. Mit dem Wissen, dass nichts kaputt ist und alles OK, muss man sich schlicht und einfach mehr auf den Gang konzentrieren. Dieser Unsicherheit wird sich in Kürze aufgelöst haben.

Alles in Allem: Deutliche Verbesserungen

Jetzt, am Ende der zweiten Woche in Phase II und in der neunten Woche nach der OP, muss ich aber bei all den genannten Einschränkungen doch sagen, dass sich meine Lage deutlich zu verbessern beginnt. Das merke ich vor allem morgens, wenn ich für die erste Trainingseinheit die Orthesen abnehme und das rechte und das linke Knie wieder halbwegs normal aussehen. Das sind keine runden, dicken, blutunterlaufenen Klumpen mehr – nein sie sehen fast normal aus. Auch die Kniescheiben kann ich bei der Massage der Narben und der operierten Stellen (muss vor jeder Übung intensiv gemacht werden, damit sich das verhärtete Gewebe da drunter immer wieder lockert) wieder hin- und her bewegen. Das Spannungsgefühl und der Druck in den Gelenken ist nach wie vor da, lässt sich aber, auch bei den Übungen, mehr und mehr aushalten. Die Mini-Kniebeugen sind jetzt weicher und es kommt eine kleine kraft-gesteuerte Kontrolle zurück. Auch die ersten Versuche, beim Treppesteigen ein wenig Belastung auf das Knie zu bringen, funktionieren. Sehr eingeschränkt und bei der vollen Verlagerung des Gewichtes schlägt das Knie nach vorne ein wenig unkontrolliert aus – aber das wäre noch vor zwei Wochen gar nicht denkbar gewesen.

Die Schwellungen gehen zurück – die Gelenke werden weicher. Das Knie ist wieder ein Knie und sogar die Kniescheibe lässt sich wieder bewegen.

90° sind angepeilt

Jetzt, nach zwei Wochen Training steht die Umstellung der Orthesen auf 90° an. Das habe ich mit der Orthopädin so abgesprochen. Das ist schon ein gewaltiger Schritt und führt uns an das Ende der Fahnenstange was den Sinn und Zweck der Orthesen angeht. Mehr als 90° sind nicht einstellbar, d.h. wenn ich damit in einigen Wochen an meine Grenzen komme, ist der nächste Schritt die „Abgewöhnung“ der Orthesen. Denn sie haben dann keine Funktion mehr.
„Abgewöhnung“ ist auch das passende Stichwort. Sowohl Orthopädin als auch Physiotherapeutin animieren mich dazu, mich auch mal ohne Orthesen zu bewegen. Der erste Schritt ist das Weglassen der Orthesen bei Nacht. Auf meine Frage, ob das sicher sei und da nichts passieren könne – etwa bei ruckartigen Bewegungen während eines Traums – bekam ich als Rückmeldung, dass die Sehnen jetzt, acht Wochen nach der OP, solche Belastungen im Liegen aushalten müssen. Mal abgesehen von den wilden Träumen, die man haben müsste um im Liegen die Sehen wieder reißen zu lassen 🙂
Ich bin auch schon einige Male mit „nackten“ Beinen durch die Wohnung gelaufen. Das fühlt sich sehr befreiend an, aber es ist ein mulmiges Gefühl dabei. Obwohl auch das Unsinn ist. Ich hatte jetzt schon einige ruckartige Knickbewegungen mit den Beinen und es ist absolut nichts passiert. Mein Plan ist daher weiterer Muskelaufbau in den kommenden zwei Wochen mit 90° und dann, beginnend mit November, ein langsames „Abgewöhnen“ der Orthesen. Ich trage diese dann nur noch außerhalb der Wohnung und dann auch über der Hose. Langfristig werde ich mir kleine Knieschoner anschaffen, die mehr einen psychologischen, als einen stabilisierenden Effekt haben.
Die fehlenden 90° Limitierungsbolzen musste ich übrigens als Gesamtpaket mit allen anderen Bolzen im Internet bestellen. Meine Anfragen bei Hersteller und Sanitätshaus hatten keine praktische Hilfe zur Folge. Entweder gab es gar keine Antwort oder nur Standard-Bla-Bla. Da ich mich aber jetzt nicht tagelang auf solche Rückfragen einstellen kann – ich will schließlich im Genesungsprozess vorankommen – habe ich das selbst in die Hand genommen, was aber auf meine Kosten geht. 90,- EUR für vier kleine Stücke Metall. Ärgerlich. Aber ich weiß dank dieses Lehrgeldes um welche Firmen ich in späteren Zeiten bei meinem nächsten Gebrechen einen großen Bogen machen werde …

Vier von diesen kleinen Metallstücken haben gefehlt – und die kosten richtig Kohle

Zurück ins Berufsleben

Mit dem Arbeitgeber, der Ärztin und der Krankenkasse wurde jetzt auch ein Wiedereingliederungsplan in das Berufsleben festgelegt. Ich habe das große Glück, dass ich von zu Hause aus arbeiten kann. Damit werde ich kommende bereits beginnen. Zunächst nur stundenweise und mit einer Steigerung in einigen Wochen. Ab Dezember, so der Plan, bin ich dann wieder Vollzeit im Homeoffice und ab Januar dann auch wieder richtig vor Ort im Büro. Allerdings strebe ich durchaus an, bereits im Laufe des Dezembers wieder vermehrt in das Büro zurückzukehren. Die Homeoffice-Zeiten kann ich dabei flexibel an meinen Physio-Terminen, die in den kommenden Wochen sehr viel häufiger stattfinden werden, anpassen.

Es geht wieder los …

Am 01. Juli geht es los – das Kultur-Magazin ist da …

… und soll sich jetzt mit Google anfreunden.

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass alles fertig ist. So eine Seite ist nie fertig. Nicht wirklich. Aber am 01. Juli ist der offizielle Starttermin für das neue Kultur-Magazin. Es gibt bereits einige neue Artikel. Weitere folgen in den kommenden Tagen. Unter anderem steht ein Feature zu „Schwarzes Echo“, dem allerersten Harry Bosch Roman von Michael Connelly. Außerdem habe ich vom Diogenes Verlag ein Rezensionsexemplar des neuen Roman von Ian McEwan bekommen.

Da ich diese Seite auch komerziell betreiben möchte, bin ich auch darauf fokussiert, Einnahmen zu generieren. Das kann im Wesentlichen über drei Wege geschehen:

  1. Qualifizierte Werbeanzeigen
  2. Provisionen über Affiliate Links
  3. Google AdSense

Nummer 3. ist langfristig am interessantesten, weil dort auch Einnahmen über Page-Impressions generiert werden können. D.h. wenn eine Seite so relevant ist, dass sie nicht nur direkte Provisionen über verlinkte Verkäufe bekommt, sondern stattdessen eine große Masse eines Publikums erreicht, dann bringt das pure Einblenden von Werbeanzeigen schon Umsatz. Die Seite ist thematisch quasi systemrelevant 🙂

Entscheidend dafür ist jedoch das Ranking der Seite. Um das zu Beeinflussen gibt es OnPage und OffPage Faktoren. Und ein Verständnis davon, wie der Google Algorithmus arbeitet, ist zwingend notwendig. Das ist zwar offiziell nicht bekannt, aber es gibt eindeutige Faktoren, die Rückschlüsse auf die Logik zulassen. Wenn ich meine bisherigen Erkenntnisse dazu zusammenfasse, dann komme ich zu einem einfachen Schluss. Google bewertet qualitativen, qualifizierten Content am höchsten. Verlinkungen sind nach wie vor wichtig, wurden aber in den letzten Jahren aufgrund sogenannter „Linkfarmen“ (damit können Pseudolink generiert werden) und Crosspostings (derselbe Inhalt auf mehreren Seiten) in ihrer Priorität etwas heruntergestuft.

Dazu ein konkretes Beispiel: Vor einem Monat habe ich zu einem konkreten Problem mit einer Datenbankabfrage eine Lösung gesucht. Ich habe also Google befragt und bin – wie immer – auf der Seite „Stackoverflow“ gelandet. Diese Seite taucht bei konkreten Fragen zu Programmierungen immer in den Top-Rankings bei Google auf. Und das völlig zu Recht. Denn in den meisten Fällen beinhaltet ein Eintrag dort auch eine brauchbare Lösung für ein Problem. An diesem Tag habe ich zum ersten Mal selbst einen Beitrag dort verfasst und habe dann erlebt, wie schnell Google auf so ein Posting  in einem hoch positionierten Portal reagiert. Zunächst muss man das Problem mit exakten Suchbegriffen definieren. Also eine Phrase wie „Datenbankabfrage funktioniert nicht“ wird direkt abgelehnt. Die Frage muss konkret formuliert sein, es muss reproduzierbarer Beispiel-Code angegeben werden und es muss klar angegeben werden, welche Lösungsansätze schon probiert wurden.

Nachdem ich meine Anfrage abgeschickt hatte, wurde diese von einem Bot dort optimiert. Schlüsselbegriffe wurden hervorgehoben, der Beispielcode wurde sauber formatiert. Die ersten Zugriffe auf die Anfrage wurden direkt „bewertet“. Meine Anfrage wurde also als qualifiziert eingeordnet. Ich frage nicht nach irgendeiner Pillepalle, sondern habe ich konkretes Anliegen, was auch als solches erkannt wurde. Dann kamen auch schon die ersten Antworten. Die wichen jedoch schnell vom eigentlichen Thema ab. Die Antworten gingen in eine Richtung, die mit dem eigentlichen Problem nichts zu tun hatten. Statt eine Lösung anzubieten war einigen Usern eine Schwachstelle in der Abfrage aufgefallen, die zu einer „SQL Injection“ hätte führen können. Egal … Ich hatte innerlich schon die Hoffnung aufgegeben und habe – während ich auf weitere Antworten gewartet habe – nochmal nach den wichtigsten Begriffen zu meiner Thematik gegoogelt. Das Ergebnis war verblüffend: zu diesen Stichworten stand keine 30 Minuten nach meiner Anfrage auf stackoverflow.com genau diese, meine ganz frische Anfrage auf dem ersten Platz der Treffer der Suche.

Das bedeutet: die Indexierung der Anfragen erfolgt in Echtzeit und das ganze Beiwerk um die Anfragen herum (Einstufung von Anfragen und Antworten, saubere Formatierung, klare Struktur ) und letztlich die klare Bewertung einer Lösung, führt zu qualifiziertem Content und damit zu einem hohen Ranking.

Hier könnt ihr das Posting und die Entwicklung der Antworten nachvollziehen: https://stackoverflow.com/questions/56308036/sqldatareader-does-not-show-value-of-column-with-double-colon-in-field-name

Mir ist also wichtig, genau so einen Content zu liefern. Dazu gibt es bei Google reichlich Tools und Analyseoptionen. Allen voran „Google Analytics“, welches anonym und detailliert auswerte, wie User auf eine Seite kommen, wie lange sie dort verweilen, ob sie wiederkommen etc. . Diese Analyse gibt auch Aufschluss darüber, ob die Struktur der Seite angenommen wird. An dieser Struktur arbeite ich noch, aber allein die Analyse der aktuelle Zugriff von heute zeigt mir ein wichtiges Ergebnis:

Absprungrate Kultur-Magazin

Die Absprungrate besagt, ob jemand die Seite aufruft und dann sofort wieder verlässt. Das ist derzeit nicht der Fall bzw. die Absprungrate lag in den letzten 30 Tagen mit der Demo-Seite des Kultur-Magazins bei durchschnittlich ca. 16%. Wenn ich das bei in Zukunft steigenden Zugriffszahlen beibehalten kann, spricht das zumindest schon mal für die Struktur der Seite.

Also: Besucht unbedingt www.kultur-magazin.de

Nach einer gewissen Zeit werde ich diese Ergebnisse auch in die Media-Daten des Kultur-Magazins einfügen.

Auch die SSL Zertifikate sind jetzt aktiv. Alle meine Seiten werden auf eine verschlüsselte Variante von http: auf https: umgeleitet. So muss das heute sein. Auch das ist ein wesentlicher Ranking-Faktor im Google Algorithmus.

Ich werde über die weitere Entwicklung hier ausführlich berichten.

Das Kultur-Magazin in der Mache

Auch wenn das Wetter draußen zum Gammeln einlädt – Gammeln gibt es bei mir nicht! Die letzten beiden Wochenenden standen auch wieder ganz im Zeichen des Aufbaus meiner Nebenbeschäftigungen. Diesmal habe ich die passende Struktur für das Kultur-Magazin aufgebaut und nahezu alle alten Inhalte in das neue Format überführt. Die Struktur ist jetzt quasi komplett und wird nicht mehr groß geändert.

Die Rubrik „Visuelles“ mit allen alten Inhalten

Als Vorlage habe ich ein Theme für WordPress genommen. Das kostet zwar etwas, nimmt aber unheimlich viel Arbeit ab. Es hat eine Weile gedauert, bis ich die vielen Funktionen verstanden habe – jetzt geht aber alles einfach von der Hand.

Am besten mal die Demo des Themes (https://demo.tagdiv.com/newsmag/) mit dem aktuellen Stand des Kultur-Magazins vergleichen.

Das sind aber nur die ersten Schritte. Das Kultur-Magazin soll

  • einen Veranstaltungskalender bekommen
  • ein Diskussionsforum
  • einen Newsletter
  • ein automatisiertes Ad-System, dass Werbeanzeigen einblendet

Darüber hinaus bekommen alle Artikel Affiliate Links zu Amazon und jede Seite soll 100% für Suchmaschinen optimiert sein. Für all diese Dinge gibt es in WordPress Plugins, die sich in den Kontext der Artikel und Seiten einschalten.

Bevor meine Seite eine relevante Besucherzahl erreicht und für Google AdSense relevant wird, habe ich mir auch eine Werbesystem überlegt. Vier Werbeflächen + exklusive Nennung in einem 14tägigen Newsletter stehen zur Auswahl.

Werbung im Kultur-Magazin
Meine vorläufige Werbestrategie – Google AdSense kommt später

Desweiteren sind neue Artikel vorbereitet. Unter anderem wird es Rezensionen zur „The Good Fight“, „Chernobyl“, „Widow“, dem neuen Album von RAMMSTEIN und dem neuen Roman von ian McEwan geben.

Herzstück und Motor der Magazins wird ein Diskussionsforum, in dem Selfpublisher und Independent Künstler ihren Favoriten des Monats wählen können. Dazu fehlt derzeit noch ein erweitertes Netzwerk, aber das baue ich auf. Ich habe schon einige Ideen, welche Kontakte da zu knüpfen sind.

Kultur-Magazin Diskussionsforum
Das jungfräuliche Diskussionsforum des Kultur-Magazins

Nächstes Wochenende folgt der Feinschliff samt Aktivierung von Instagram und Facebook Accounts. Wer möchte, kann sich jetzt schon im Forum anmelden und die alten Artikel kommentieren.

 

Auf meiner Insel – 29.12.2018

Schietwetter. Heute war es, wie angesagt, richtig pisselig. Den ganzen Tag grau, dunkel, regnerisch und auch etwas windiger. Allerdings verspricht das Wetter morgen und die nächsten Tagen besser zu werden. Meine Aktivitäten beschränken sich daher auf die Aufenthalte im Ort, insbesondere der Buchhandlung hier. Da gibt es wieder ein paar neue Bücher, die ich noch nicht kenne. Und auf meinen selbst gebastelten Arbeitsplatz – das war echt eine gute Idee.

Nach wie vor der Ort, an dem ich die meiste Zeit verbringe
Schietwetter mit Aussicht auf Besserung

Direkt zu Beginn des neuen Jahres habe ich einen weiteren Termin mit einer Präsentation meines Dienstplan-Tools. Ich arbeite derzeit an einer universellen Testversion, die sich jeder herunterladen kann. Die Version wird durch eine Seriennummer in einer Vollversion umngewandelt. Dazu habe ich mir eine Logik ausgedacht, die aus dem Namen eines Kunden und einer Berechnung über Primzahlen so einen Schlüssel erzeugen kann. Beides muss ich jetzt zusammenbringen und dann auf einer Homepage platzieren, die optisch mit amrum.killert.de identisch sein wird. Auch hier wieder MarkDown als Grundlage, damit ich jede Dokumentation auch beliebig weiterverarbeiten kann. Im Idealfall wird die Präsentation so ablaufen, dass diese Testversion einfach live installiert wird und ich jeden einzelnen Schritt direkt produktiv erklären kann. Damit das fluppt, muss die Testversion selbst natürlich sauber funktionieren. Ich denke, dass ich bis zum Ende dieses Urlaubs damit fertig sein werde. Wenn ich die Insel verlasse, dann mit einer neuen Grundlage zur Vermarktung meiner Software. Zumindest von einem Teil meiner Software.

Abends nehme ich mir Zeit für Filme, die ich schon immer mal anschauen wollte, aber für die ich im Allatg keine Zeit habe. Sehr sehenswert ist „Red Sparrow“ mit Jennifer Lawrence. Der geht lang, ist aber spannendes Popcorn-Kino. Man ahnt natürlich, worauf die Geschichte hinausläuft, ist aber gespannt, wie die Heldin ihren Weg finden wird. Ein ebenfalls langer Film, von dem ich gerade mal ein Drittel geschafft habe, ist „Lincoln“. Der ist mir zu behäbig und zu hochgestochen. Optisch toll, mit Daniel Day Lewis als brauchbarer Hauptfigur, aber die mühselig auf komplex getrimmten Dialoge sind einfältig und kommen nicht mal ansatzweise an den Kern der Sache heran. Ein Film kann ruhig Anspruch haben und schwierig sein, meinetwegen auch lang, aber irgendetwas stimmt mit diesem Film nicht. Passendes Gegenbeispiel dazu ist „Nixon“ von Oliver Stone mit Anthony Hopkins in der Titelrolle. Der Vergleich drängt sich auf.

Morgen gibt es hoffentlich wieder mehr Fotos … .