Eine lustige Anekdote

Es ist schon 25 Jahre her, ich hatte das fast vergessen, habe aber nach so langer Zeit wieder herrlichst über diese Anekdote Schmunzeln dürfen. Ich bin derzeit mal wieder dabei, viele alte Sachen zu digitalisieren – dabei ist das wieder aufgetaucht.

Ich, damals Zivilidienstleistender und stets bemüht, all meine Tätigkeiten auch journalistisch zu dokumentieren, habe damals einen Beitrag für das Monatsmagazin „Zivildienst“ geschrieben. Dieses Magazin bekamen damals alle Zivis kostenlos zugeschickt. Um diese Anekdote verstehen zu können, muss man also zunächst meinen Artikel von damals lesen:

Zivildienst 04/1995
Zivildienst 04/1995

Ich habe zu diesem Artikel einen dreiseitigen Kommentar bzw. Leserbrief erhalten. Und der ist auch nach 20 Jahren sehr unterhaltsam:

Auf meiner Insel – 05.01.2020

Die „Uthlande“ heute morgen im Hafen von Wittdün – die Fähre hat mich zurück ans Festland gebracht

Ich bin wieder zu Hause. Es hat alles vorzüglichst geklappt. Mein Zug war auf die Minute pünktlich in Köln, ich konnte den Regio Express (ich habe in dem ganz neuen Rhein-Erft Express gesessen – echt klasse!) um 17:00 Uhr nehmen und war dann mit Fußweg um 17:45 Uhr zu Hause. Rekordverdächtig.

Zwischenstopp in Wyk auf Föhr

Gestern Vormittag habe ich noch richtig Kohle ausgegeben. Nachdem ich mir bei meinem letzten Urlaub mit den Eltern in 80er Jahren die Chronik „100 Jahre Wyker Dampfschiff-Reederei“ gekauft habe, wurde meine Bibliothek jetzt um „125 Jahre Wyker Dampfschiff-Reederei“ ergänzt. Das nächste Exemplar im Jahr 2035 ist schon vorbestellt 🙂

Spannende Lektüre für alle Amrum & Föhr Fans

Und ich habe im Laden „nordseelig“ den nur dort erhältlichen, handgemachten Amrum Modell Leuchtturm mit passendem Leuchtintervall gekauft. Der bekommt bei mir noch einen Ehrenplatz.

Der legendäre „nordseelig“ Leuchtturm

Schon morgen früh geht es wieder los. Nach mehreren Monaten Krankheit, weitere Monate Homeoffice bin ich morgen zum ersten Mal wieder regulär im Büro. Das wird spaßig 🙂

Auf meiner Insel – 03.01.2020

Noch ein grauer Tag auf Amrum – 180° Panaroma, Obere Wandelbahn

Leider hat der Wetterbericht größtenteils recht behalten – Schietwetter war das heute. Erst ganz spät am Nachmittag hat es wenigstens aufgehört zu regnen und ich konnte meine Runde drehen.

Gestern Abend habe ich eine paar Aufnahmen im Dunkeln in Wittdün gemacht. Es wird hier nämlich deutlich ruhiger auf der Insel. Beim Edeka keine Schlange mehr an der Kasse und im Ort selbst begegnet man nur noch vereinzelt Menschen. Blicke ich von meiner Wohnung auf den Hafen, dann sieht man deutlich, wie die Massen die Insel verlassen. Auch die „Nordfriesland“, die letzte Fähren alter Bauart, wird zur Verstärkung eingesetzt.

Im Moment ist auch wieder die „Nordfriesland“ zu sehen – die einzige noch verbliebene ´alte´ Fähre. Hier sieht man sehr gut den Fußgängertunnel, der das das Fußvolk von den Autos trennt
Blick auf den Fähranleger am Abend – die „Nordfriesland“ bleibt die Nacht über in Wittdün
Hier gibt es mehr Bücher als es Koffer auf Amrum gäbe, um diese am liebsten alle mitzunehmen 🙂

Morgen ist mein letzter Tag hier – das heißt ich nutze die Zeit, um zu packen und aufzuräumen. Das ist dann mein vorerst letzter Eintrag von der Insel. Zum Abschluss noch ein Hinweis auf einen Artikel bei „bento“ (die Jugendausgabe des „SPIEGEL“) – der nachfolgend verlinkte Artikel beschreibt alles Wesentliche zu Amrum sehr gut  – sehr lesenswert:

Artikel auf „bento“ (bitte das Bild anklicken) – eine Lobpreisung der schönsten Insel 🙂

Auf meiner Insel – 02.01.2020

Graue Suppe über Amrum

Der zweite Tag in Folge mit richtig schlechtem Wetter. Jetzt ist es auch wieder kälter, zu dem starken Wind kommt auch ekeliger Nieselregen, der die Brille beschlagen lässt und es ist keine Besserung in Sicht. Morgen soll es hier richtig regnen – ich habe daher die Hoffnung, dass am Samstag, meinem letzten Urlaubstag, nochmal ein schöner Sonnenuntergang zu sehen ist. Und außerdem stimmen die Vorhersagen für die Inseln nicht immer – ich habe schon öfter erlebt, dass die Insel auch wettertechnisch eine Insel ist. Trifft eine Vorhersage auf ganz Schleswig Holstein zu, dann muss das nicht für die Inseln gelten. Also mal abwarten … .

Schlechtes Wetter bedeutet kreative Zeit
Gab es vor Jahren hier noch Probleme mit langsamem Internet, so ist das jetzt kein Thema mehr

Das ist also die Gelegenheit, weiterhin kreativ  zu sein. Habe ich mich in den ersten Tagen literarisch betätigt, so arbeite ich seit zwei Tagen daran, meine Kenntnisse in der Programmiersprache „Python“ auszubauen. Damit habe ich schon einiges gemacht – unter anderem wird damit mein Seekartenprojekt realisiert (auch eines der Dinge, das seit August auf Eis liegt). Jetzt habe ich endlich die Prinzipien verstanden, wie dort plattformunabhängige Oberflächen erzeugt werden. Das hat den großen Vorteil, dass ein Programm innerhalb eines Webbrowsers, also als Internetseite, oder eigenständig unter Windows, MacOS oder sogar unter Android läuft. Das Ganze mit wenigen Anpassungen. Mal schauen, wie ich das verwenden werde – sowohl bei meinem Brotberuf als auch bei meiner Softwareentwicklung wird es zahlreiche Anwendungsszenarien dafür geben.