16. Januar 2022

Ich bin ja ein großer Freund von OpenSource Software. Wann immer möglich, sollte man freie Software einsetzen – das spart für den Privatanwender Geld und setzt die richtigen Signale. Je mehr Menschen freie Software verwenden, desto mehr Bedeutung gewinnt sie. Open Source Software kann die Garantie für Datenschutz sein und steht sehr oft kommerziellen Anwendungen in nichts nach … .

LibreOffice, Audacity, Gimp, Irfan View oder Notepad++ kennt vermutlich jeder – für jeden Aufgabenbereich ist etwas dabei. Der Bereich Videobearbeitung war bisher zumindest bei Microsoft Windows etwas unterrepräsentiert. Während beim Mac iMovie ab Werk dabei ist, hat man sich unter Windows mit einer alten Version des Movie-Makers beholfen. Oder hat sich was gekauft. Seit einiger Zeit ist aber “Shotcut“, ursprünglich der Standardvideoeditor unter Linux, auch für Windows das Maß aller Dinge – läuft sehr stabil (bei Premiere Elements hatte ich zwischendurch den einen oder anderen Absturz) und ist sehr einfach zu bedienen. Und wenn man nicht weiter weiß gibt es zu praktisch jedem Thema ein Videotutorial von irgendeinem User auf YouTube.

Shotcut – Die neue Referenz in der Videobearbeitung

Statt auf der Programmoberfläche 5000 Videoeffekte und -übergänge anzuzeigen, konzentriert sich Shotcut erstmal nur auf die Grundfunktionen. Übergänge schafft man, in dem Spuren leicht überlagert werden, geschnitten wird ein einzelner Clip einfach mit einem Druck auf “S” und die Wiedergabegeschwindigkeit eines einzelnen Clips, wird einfach über die Eigenschaften des Clips definiert und ist kein eigener Effekt, den man erst wieder rückgängig machen muss, wenn man ihn ändern möchte.

Alle weiteren Funktionen, wie Zoom, Titel-Einblendungen, Bildanpassungen oder tatsächliche Effekte (von denen man meiner Meinung nach meistens viel weniger braucht, als man glaubt) werden als Filter pro Clip oder für eine ganze Spur eingefügt. Eigentlich immer sehr logisch und selbsterklärend.

Ein produktives Ergebnis von diesem Wochenende ist das Anfängertutorial für CONSILIUM, das ich endlich fertig habe und was der wichtigste Berührungspunkt meiner Dienstplansoftware für Neukunden sein wird. Die Produktion des Videos, inklusive der Vorarbeit durch Verfassen der Texte, hat einen produktiven Arbeitstag am Wochenende in Anspruch genommen.

CONSILIUM. Der Dienstplaner.