Start der Corona-Impfungen im Rhein-Sieg-Kreis

Nachdem in NRW zunächst in den Altenheimen geimpft wurde, hat es etwas gedauert, bis die Corona-Impfzentren für über 80jährige geöffnet wurden. Bereits vor drei Wochen startete die Terminvergabe und ich hatte richtig Glück. Für meine 84jährige Mutter hatte ich direkt am ersten Tag zwei Impftermine online bekommen. Der erste war heute, also bereits ein Tag nach dem Impfstart und natürlich waren wir gespannt, wie die Impfung ablaufen würde.

Im großen Rhein-Sieg-Kreis gibt es nur ein Impfzentrum (ein zweites soll ggf. noch hinzukommen), das auf dem Gelände der Kinderklinik in Sankt Augustin errichtet wurde. Damit ist das Impfzentrum sehr zentral und sehr gut, auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln barrierefrei, zu erreichen. Es ist ein mobiles Gebäude, organisiert vom Deutschen Roten Kreuz in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Rhein-Sieg-Kreises.

Corona Impfzentrum

Kann man nicht verfehlen – 150m von der Haltestelle „Sankt Augustin Kloster“ entfernt, befindet sich das Impfzentrum des Rhein-Sieg-Kreises.

Dieser kurze Artikel soll vor allem eines sein – ein großes Lob an die, die dieses Impfzentrum auf die Beine gestellt haben! Die Impfung hat sowas von reibungslos funktioniert – wenn das mal mit allen Dingen in dieser Pandemie genauso wäre. In jedem Bereich des Impfzentrums wird man von freundlichen Menschen in Empfang genommen. Wichtig ist sicherlich, die korrekten und vollständigen Unterlagen der Terminvergabe, sowie einen Personalausweis parat zu haben. Diese Unterlagen werden zuerst sehr genau geprüft. Dann bekommt man ein Wartemärkchen, dessen Nummer auf großen Bildschirmen mit zugehöriger Impfkabine angezeigt wird. Aber so weit kam es gar nicht – wir waren sofort dran und die Impfung selbst war nach wenigen Augenblicken vorbei. Dann noch ein paar Minuten warten, ob es keine direkten, akuten Nebenwirkungen gibt und schon ist die Sache erledigt.

Man wird dabei überall von freundlichen Menschen betreut und ich hatte den Eindruck, dass diese ganze Aktion sehr gut durchdacht war. Das beginnt mit flexiblen Eingriffen bei der Sortierung der Menschen, barrierefreien Zugängen, Nachfragen, ob alles in Ordnung ist, bis hin zu einfachen Infotafeln und Videos mit allen Details in Gebärdensprache. Eine wirklich tolle, ermutigende Erfahrung in schweren Zeiten.