SEO und WordPress

Ich habe immer mal wieder meine ganzen Artikel, Geschichten und Rezensionen in ihrem Erscheinungsbild verändert. Jetzt, wo ich das Kultur-Magazin und meine eigenen Artikel wieder in einer Seite zusammengefasst habe, bin ich selbst erstaunt, wie viel Inhalt hier schon existiert. Und das sind nur die Inhalte seit 2013. Das sind 627 Beiträge. Fast alles, was mich beschäftigt hat und noch beschäftigt, findet sich in diesen Seiten – und es wird noch viel mehr werden.

Auch wenn ich nicht mehr viel wert auf Zuspruch eines Publikums lege – es ist schon sinnvoll, dass diese Inhalte auch auffindbar sind, also in Google und anderen Suchmaschinen zielgerichtet gefunden werden können. Wer Infos zur Quadrizepssehnenruptur oder eine Linksammlung zur Mondlandung haben möchte, wird hier fündig – sofern Google damit einverstanden ist 🙂

Man nennt diese „Wissenschaft“ SEO = Search Engine Optimization, wobei niemand genau weiß, wie Google seine Seite indiziert und was man alles machen muss, damit Seiten ein besseres Ranking bekommen. Zu den Anfangszeiten des Internets reichte es, einige Schmuddelwörter in weißer Schrift irgendwo zu platzieren. Das ist schon lange nicht mehr so. Auch eine hohe Anzahl an Verlinkungen als Trigger für ein höheres Ranking ist obsolet – dafür haben lange Zeit sogenannte „Linkfarmen“ ganz gut verdient.

Google scheint mit seiner KI immer mehr zu erkennen, ob Texte individueller Natur sind, ob eine Seite gepflegt ist (möglichst wenige  tote Links, beschrifte Bilder, Breadcrumbs etc.) – nur wie stellt man das an?



Für WordPress gibt es zahlreiche Tools, mit denen man die SEO für jeden einzelnen Beitrag optimieren kann. Dabei wird der Text analysiert und es wird auf fehlende Strukturierung eingegangen. Mehrere Schlüsselwörter werden als Anker angegeben und zusammen mit einer Beschreibung (das ist der kurze Textauszug, der in Google bei einem Treffer angezeigt wird) in den Beitrag eingebettet. Am Ende entsteht ein Scoring – 100 ist das Optimum. Alles unter 60 ist stark überarbeitungswürdig. Dieses Scoring ist die Einschätzung, wie gut sich ein Inhalt finden lässt.

RankMath Scoring

Das bedeutet noch viel Arbeit…

Die Kennziffer „6“ bedeutet, meine Seite ist noch weit davon entfernt, das optimale Scoring zu erreichen. Denn ich habe erst angefangen, die 627 Beiträge zu verbessern.

Rank Math Scoring

522 Beiträge müssen noch überarbeitet werden. Bei 5 Beiträgen habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, sie für SEO zu optimieren.

Mehr noch – man kann mit diesem Tool sehr übersichtlich erkennen, wie Menschen auf meine Seite kommen und welche Keywords den eigenen Seiten ein hohes Ranking bescheren und welche nicht. Das geht auch über die Google Search Console oder Google Analytics, allerdings viel zu überfrachtet und für den einfachen Seitenbetreiber überladen.

Zusammen mit den gut funktionierenden Google AdSense Anzeigen auf meiner Seite möchte ich mit einem verstärkten Aufrufen der Seiten ein paar Einnahmen generieren, die langfristig die Seite kostenneutral gestalten. Derzeit kostet mich mein Webspace inklusive Domains ca. 180,- EUR im Jahr. Es müsste doch zu schaffen sein, diese Marke zu erreichen. Sie haben doch ihren AdBlocker schon deaktiviert, oder 🙂