Auf meiner Insel – 01.01.2020

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Auch 2020 fahren die Fähren noch – die erste Fähre im neuen Jahr ist gegen Mittag abgefahren

Zeit für einen Rückblick. Jeder kann sich denken, was für mich 2019 im Rückblick prägend war. Die schlimme Zeit seit dem 17.08.2019 bis heute und bis in die kommenden Monate hinein. Nach einer Zeit des Jammerns empfinde ich diesen Tag beinahe wie einen zweiten Geburtstag. Denn weil allein der Sturz Ursache für den Riss der beiden Sehnen in meinen Beinen war – und nicht etwa irgendwelche Vorerkrankungen – liegt der Gedanke nahe, was gewesen wäre, wenn ich anders gefallen wäre. Mit dieser Wucht, die diese unglaublich starken Sehnen zum reissen gebracht hat, auf die Wirbelsäule oder das Genick – niemand würde heute diese Zeilen lesen.

Und was jetzt noch an Defiziten übrig ist, das werde ich noch los. Je mehr ich die Kraft zurückgewinne, desto größer meine Motivation für die lange Zielgerade. 2019 war also mein schlimmstes Jahr bisher (ausgenommen vielleicht 2012 mit der langen Odysee am Lebensende von meinem Vater), aber auch ein Jahr vieler wichtiger Gedanken, für die man Zeit hatte.

Ich will viele Dinge einfach besser voranbringen. Endlich mit dem Roman fertig werden, beruflich viele überdachte Dinge in die richtigen Bahnen lenken und die wertvolle Lebenszeit noch besser kanalisieren.

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Erscheint im Februar bei Amazon und Thalia

Dementsprechend war dieser Urlaub sehr produktiv. Ich bin mit vielem gut vorangekommen und kann von dieser Produktivität hoffentlich vieles in den Alltag rüberretten.