Auf meiner Insel – 29.12.2018

Schietwetter. Heute war es, wie angesagt, richtig pisselig. Den ganzen Tag grau, dunkel, regnerisch und auch etwas windiger. Allerdings verspricht das Wetter morgen und die nächsten Tagen besser zu werden. Meine Aktivitäten beschränken sich daher auf die Aufenthalte im Ort, insbesondere der Buchhandlung hier. Da gibt es wieder ein paar neue Bücher, die ich noch nicht kenne. Und auf meinen selbst gebastelten Arbeitsplatz – das war echt eine gute Idee.

Nach wie vor der Ort, an dem ich die meiste Zeit verbringe
Schietwetter mit Aussicht auf Besserung

Direkt zu Beginn des neuen Jahres habe ich einen weiteren Termin mit einer Präsentation meines Dienstplan-Tools. Ich arbeite derzeit an einer universellen Testversion, die sich jeder herunterladen kann. Die Version wird durch eine Seriennummer in einer Vollversion umngewandelt. Dazu habe ich mir eine Logik ausgedacht, die aus dem Namen eines Kunden und einer Berechnung über Primzahlen so einen Schlüssel erzeugen kann. Beides muss ich jetzt zusammenbringen und dann auf einer Homepage platzieren, die optisch mit amrum.killert.de identisch sein wird. Auch hier wieder MarkDown als Grundlage, damit ich jede Dokumentation auch beliebig weiterverarbeiten kann. Im Idealfall wird die Präsentation so ablaufen, dass diese Testversion einfach live installiert wird und ich jeden einzelnen Schritt direkt produktiv erklären kann. Damit das fluppt, muss die Testversion selbst natürlich sauber funktionieren. Ich denke, dass ich bis zum Ende dieses Urlaubs damit fertig sein werde. Wenn ich die Insel verlasse, dann mit einer neuen Grundlage zur Vermarktung meiner Software. Zumindest von einem Teil meiner Software.

Abends nehme ich mir Zeit für Filme, die ich schon immer mal anschauen wollte, aber für die ich im Allatg keine Zeit habe. Sehr sehenswert ist „Red Sparrow“ mit Jennifer Lawrence. Der geht lang, ist aber spannendes Popcorn-Kino. Man ahnt natürlich, worauf die Geschichte hinausläuft, ist aber gespannt, wie die Heldin ihren Weg finden wird. Ein ebenfalls langer Film, von dem ich gerade mal ein Drittel geschafft habe, ist „Lincoln“. Der ist mir zu behäbig und zu hochgestochen. Optisch toll, mit Daniel Day Lewis als brauchbarer Hauptfigur, aber die mühselig auf komplex getrimmten Dialoge sind einfältig und kommen nicht mal ansatzweise an den Kern der Sache heran. Ein Film kann ruhig Anspruch haben und schwierig sein, meinetwegen auch lang, aber irgendetwas stimmt mit diesem Film nicht. Passendes Gegenbeispiel dazu ist „Nixon“ von Oliver Stone mit Anthony Hopkins in der Titelrolle. Der Vergleich drängt sich auf.

Morgen gibt es hoffentlich wieder mehr Fotos … .