Auf meiner Insel – 13.09.2018

Ich bin schon seit einigen Tagen wieder zu Hause. Die Rückfahrt verlief völlig problemlos. Der IC hatte einige Minuten Verspätung bei der Ankunft in Köln. Aber S-Bahnen und Regio-Express Züge fahren alle paar Minuten von Köln nach Troisdorf — nur zwei Gleise weiter stand ein Regional-Express abfahrbereit. Um 17:30 Uhr war ich in Troisdorf. Bedenkt man den Start der Fähre um 7:10 und die Abfahrt der beiden IC Kurswagen in Dagebüll um 9:15 Uhr, dann passt das perfekt.

Letzter Abend in Wittdün
Letzter Abend in Wittdün
​Kommt man dann zu Hause an, ist man immer voller Tatendrang. Neben den alltäglichen Dingen habe ich auch einige andere Dinge erledigt. Unter anderem habe ich eine Schreibtischlampe ersetzt, mit Hilfe meines Schwagers gestern die Bremsbeläge meines eBikes getauscht und zwei neue Netzteile für mein Notebook gekauft. Ich hatte ja von meinem Akku-Problem berichtet und ich hatte noch nicht wirklich die Ursache herausgefunden. Meine Vermutung war, dass das Netzteil des Notebooks ein Problem haben könnte. Der Teil des Gehäuses, an dem das Netzteil angeschlossen wird, wurde immer sehr heiss und der Lüfter sprang jedes Mal an, wenn ich das Netzteil einige Minuten angeschlossen hatte. Jetzt im Urlaub habe ich festgestellt, dass das Netzteil auch ein sogenanntes Spulenfiepen hat, d.h. es gibt hochfrequente, seltsame Geräusche von sich.
Blick auf den Fähranleger am Morgen der Abreise
Blick auf den Fähranleger am Morgen der Abreise
Ich habe daher gleich zwei Netzteile bestellt. Eines mit 130 W und eines mit 45 W. Allerdings keine Originalteile sondern von alternativen Herstellern. Es gibt da einen Hersteller (ich erwähne den Namen nicht, Sie finden den Namen sofort bei einer einfachen Suche), der solche Netzteile “kopiert” und darauf spezialisiert ist. Der Unterschied zwischen den beiden Netzteilen ist die Größe und die Leistung. Das 130 W Netzteil ist eine Kopie des Originalnetzteils. Es versorgt den laufenden Betrieb und lädt zu derselben Zeit die Batterie auf. Das andere kann nur eines von beiden und braucht länger für die Aufladung. Unterschiedlich ist auch das Gewicht. Das kleine Netzteil ist für die Reise geeignet und ist superleicht. Das andere ist ein fast drei Kilo schweres Brikket. Letzteres kommt unter die Schreibtischplatte zu Hause. Das andere ist für unterwegs. Bisher machen beide Netzteile einen wertigen Eindruck. “Made in China” steht auf der Verpackung — das trifft aber auch auf das Originalnetzteil zu. Ich werde spätestens beim nächsten Urlaub davon berichten, was es mit der Wärmeentwicklung auf sich hat und ob sich absehen lässt, dass vielleicht ein defektes Netzteil die Ursache für mein Akku-Problem gewesen ist.

Heute also der letzte freie Tag. Morgen hat mich der Alltag komplett wieder.