Das Ganze Herz

Ich habe überlegt, ob ich diese Geschichte einfach so, ohne viele Kommentare, online stelle. Aber einige Hintergrundinfos sind sicher sinnvoll. Die Geschichte spricht für sich. Es ist die beste Geschichte, die ich bis dato geschrieben habe. Und ich bin selten übermäßig stolz auf meine Texte.

Das liegt nicht nur an den Worten und an der Idee, sondern vor allem daran, dass alle erwähnten Fakten zu dem Treffen, das im Mittelpunkt dieser Geschichte steht, einer Recherche standhalten würden – dieses Gespräch hätte genauso stattfinden können. Alle erwähnten Fakten lassen sich belegen, kaum etwas ist erfunden.

Marlene Dietrich und Erich Maria Remarque, Ende der 30 Jahre , (c) Wikimedia.

„Das Ganze Herz“ ist Ergebnis einer monatelangen Recherchearbeit. Ich hatte die Geschichte als Beitrag für einen Wettbewerb geschrieben (leider ohne Erfolg). Wichtig bei der Recherche waren die Biographie von Erich Maria Remarque von Wilhelm von Sternburg (sehr empfehlenswert), der Briefverkehr zwischen Remarque und seiner großen Liebe Marlene Dietrich und das online zugängliche Archiv der „Vanity Fair“. Das „Hotel Du Cap“, der Schauplatz dieser Geschichte, existierte wirklich und war Tummelplatz der High Society in Europa bis der Zweite Weltkrieg ausbrach.

Diese Geschichte ist eine Hommage an eines der großen Liebespaare der Weltliteratur, meine persönliche Auseinandersetzung mit dem 100 Jahre zurückliegenden Ausbruch des Ersten Weltkrieges und sie ist das Beste, was ich zu schreiben fähig bin.

(An dieser Stelle war die Lesung der Geschichte durch den Autor verlinkt. „Das Ganze Herz“ ist jetzt Teil des Hörbuch „Große Herzen“, welches Sie hier kaufen können.)

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