Nur noch fünf Kapitel …

Nur noch fünf Kapitel … dann ist die Rohfassung fertig. Mein erster „Thriller“. Es ist mein erster langer Text – ich vermute der längste, den ich bisher geschrieben habe – der ausschließlich auf Unterhaltung ausgelegt ist. Thema ist nicht die vertiefende Ausschreitung eines Bedürfnisses oder Erfahrungen, wie in „Amor Simplex“ oder dem größten Teil der Kurzgeschichten in „Bellame“. Spannend soll er sein und sein Thema unterhaltend näher bringen.

Ziel ist es auch, dieses Buch bei einem „richtigen“ Verlag unterzubringen. Daher will ich noch gar nicht viel verraten.

Ich möchte vielmehr darüber schreiben, wie sich die letzten Stunden und Tage „anfühlen“ bevor ein Machwerk „rund“ wird. Es passiert sehr plötzlich – beinahe unerwartet, was natürlich Unsinn ist. Man weiß ja, dass das Schreiben zu einem Ziel führen muss. Während man schreibt und nur einige wenige Eckpfeiler seiner Ideen in einer groben Struktur im Kopf hat, beginnt das Fleisch am Knochen zu wachsen. Die Figuren erhalten eine Biographie, Eigenarten – sie werden plastisch in den verschiedensten Erzählsituationen. Und dann ist er da – der Abschluss, die Zusammenführung aller roten Fäden, von denen es nicht zuviele geben darf, aber dennoch so viele, dass die Geschichte tragfähig wird.

Das ist immer ein schöner Moment. Denn wenn man so weit gekommen ist, dann hat man etwas fertiggebracht. Man hat alle die Momente, die zum Scheitern führen können, hinter sich gelassen. Sicher, ein Großteil an Arbeit steht noch aus. Und auch die Fragen kommen wieder. Bis dahin, freut Euch mit mir und bis Sonntagabend – dann sollten die letzten Kapitel fertig sein – über meine kreativen Schritte einer Genugtuung.

PK2

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