Dokumentation eines Briefwechsels

Briefwechsel Werner/Heinz Killert
Briefwechsel Werner/Heinz Killert

Ich hatte auf meiner Seite zur Ahnenforschung bereits angekündigt, dass ich hier ein paar besondere Dokumente zur Verfügung stellen möchte, die ein interessantes Licht auf die individuelle Abarbeitung deutscher Vergangenheit werfen.

Ich habe lange überlegt, wie ich das aufbereite und darstelle. Es gibt fünf Briefe bzw. „Abhandlungen“ die ich im Nachlass meines Vaters gefunden habe. Dabei geht es um einen Briefwechsel zwischen ihm und seinem Halbbruder aus Hamburg.

Heinz (l.) und Werner (r.) Killert
Heinz (l.) und Werner (r.) Killert

Worum es genau geht, habe ich auf einer gesonderten Seite erklärt und zusammengestellt. Beide Protagonisten leben nicht mehr. Meine Intention ist dabei klar: Diese Briefe und auch das ganze Verhalten meines Onkels zeigen zusammen mit meiner Erinnerung etwas, was wir in den letzten Jahren häufig erleben:

Es gibt Menschen die glauben, dass sie aufgrund ihrer Fähigkeiten – meist sind das keine Fähigkeiten, sondern es ist das Resultat eines übersteigerten Interesses, welches sich eine Projektionsfläche sucht – über anderen Menschen stehen und auch über allen Fakten. Jenseits belegbarer historischer Fakten suggerieren diese Menschen, dass sie über ein Exklusivwissen verfügen, sich aufgrund einer mit Fantasie angereicherten „Lebenserfahrung“ von anderen Menschen abheben. Man muss diesen Unsinn entlarven … .

Dieses Phänomen ist also nicht neu – diese Dokumentation ist ein Lehrstück von Verblendung, Überheblickeit und ewig gestrigen Klischees.

Hier geht es zur Dokumentation.