Auf meiner Insel – 02.01.2019

Fantastische Farbspiele – mit Worten kaum zu beschreiben

Blauer Himmel, Sonne ohne Ende. Am vorletzten Tag meines Urlaubs hat sich der Wind beruhigt und die Insel zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Das war jetzt schon der zweite Abend an dem ich bis zum Ende des Kniepsandes gelaufen bin, um mir den Sonnenuntergang anzuschauen. Die Insel wird wieder leerer und geht bald wieder in den von Weihnachten/Sylvester unterbrochenen Winterschlaf zurück – dementsprechend weniger Menschen sind auf dem Kniepsand zu sehen.

Ich habe auch wieder mit meinem flexiblen Stativ ein Video des Sonnenuntergangs aufgenommen. Diesmal habe ich nicht die Zeitrafferfunktion des Smartphones benutzt, denn die stellt – ohne dass es mir aufgefallen wäre – die Videoqualität für Zeitraffer auf 720p (einfaches HD) zurück. Und ich habe mich immer gewundert, warum die Videos bei einer skalierten Bearbeitung immer so pixelig sind. Ich habe das nur durch Zufall bemerkt, als ich die Einstellungen nach dem festlegen auf 4K nochmal geprüft habe – das Huawei Mate 10 macht Zeitraffer Videos nur mit 720p, leider. Daher werde ich das Video von heute, dass ich dann ohne Zeitraffer aufgenommen habe, zu Hause am PC schneiden und beschleunigen.

Das wird dann am Wochenende gemacht, zusammen mit einem kleinen Abschluss meines Urlaubs. Ich berichte dann, wie die Heimfahrt verlaufen ist. Von der Insel ist das heute mein vorläufig letzter Eintrag. Morgen werde ich hier abends aufräumen und meine Sachen packen.

cof

Auf meiner Insel – 01.01.2019

Ich habe das neue Jahr verpennt. Hier war es so ruhig – ich habe nichts mitbekommen. Normalerweise wäre es das Nebelhorn der Fähre, welches mich hätte wecken müssen. Da ich dieses Jahr aber eine Wohnung an der Wandelbahn habe, quasi auf der anderen Seite der Südspitze, habe ich auch das nicht gehört.

Auf Facebook gibt es in der Amrum-Gruppe auch dieses Jahr wieder heftige Diskussionen zur Böllerei. Die Böllerei ist auf Amrum ohne Ausnahme verboten und doch gibt es immer wieder jedes Jahr Menschen, die sich daran nicht halten, die bewusst Böller auf die Insel mitbringen. Das Argument von Hundebesitzern, die sensible oder sogar kranke Hunde haben wird dann gekontert mit der Tatsache, dass viele Hunde hier nicht angeleint herumlaufen. Das sind zwei verschiedene Dinge, die nichts miteinander zu tun haben. Es sei denn, die Böller werden unter dem Vorwand auf die Insel gebracht, Menschen mit losen Hundeleinen zu bestrafen. Naja, es bringt nichts darüber nachzudenken, welche Vorsätze solche Menschen in ihrem Handeln leiten.

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Apropos Vorsätze – ich habe keine für 2019. Naja, fast keine. Ich möchte lediglich in allen kreativen Dingen noch sehr viel strukturierter und pragmatischer agieren. Man erkennt das ganz gut an meiner Software. Erst im zweiten Anlauf ist alles noch intuitiver. Ich nutze daher die Zeit hier auch, um Strukturen noch besser zu visualisieren und die Stellen zu finden, die alles etwas einfacher machen.

Und was ist mit dem Sturm? Der ist da und schon bemerkenswert. Zum Höhepunkt des Sturms am Abend ist es auch sehr viel kälter geworden. Dicke Regenwolken wechseln sich mit wolkenlosen Abschnitten ab. Die Natur ist ein einziges großes Kunstwerk.

Kurze Ergänzung: Luftlinie ca. 10m von meinem Balkon entfernt links hängt eine Webcam, die alle paar Minuten ihr Bild aktualisiert. Das Bild, das diese Webcam zeigt ist dem Ausblick von meinem Balkon sehr ähnlich.


 

Auf meiner Insel – 31.12.2018

Der letzte Tag des Jahres beginnt mit einer Unwetterwarnung. Für morgen, Neujahr, und auch für Dienstag, gilt die höchste Warnstufe auf den Inseln. Auf dem Festland wird es wohl nicht ganz so dramatisch, weshalb ich von keinen größeren Störungen auf der Bahnlinie, die auch am Freitag noch bestehen könnten, ausgehe.

Wie vielfältig das Wetter hier ist und wie schnell sich das Wetter hier ändern kann, zeigt das nachfolgende Schiebebild. Aufgenommen vor der Amrum Welle auf der großen Wandelbahn mit einem zeitlichen Abstand von knapp zwei Stunden. Weitere zwei Stunden später hat sich das Bild erneut gewandelt. Die Insel ist wieder in Nebel eingehüllt, aber die Sonne kämpft gegen den Nebel an. Als würde eine Lampe im Himmel hängen, die immer mal wieder gedimmt wird 🙂 Am Abend dann ein nahezu perfekter Sonnenuntergang als genialer Abschluss des Jahres.

Allen Lesern und Leserinnen dieses Inseltagebuches einen Guten Rutsch ins Neue Jahr und alles Gute für 2019!

Auf meiner Insel – 30.12.2018

Die Sonne ist da. Zumindest heute – morgen ist wieder schlechteres Wetter angesagt. Erst am Mittwoch soll dann nochmal die Sonne scheinen. Das bedeutet mehr Zeit draußen und die kreativen Dinge auf den Abend verschieben.

Die Fotos mache ich zum ersten Mal ausschließlich mit meinem Smartphone. Ich habe diesmal keinerlei Kameraausrüstung dabei. Das hat das Gepäck doch erheblich reduziert. Ich ertappe mich immer wieder dabei, die Motive immer wieder einfangen zu wollen. Dabei ich schon tausende Fotos in den letzten Jahren gemacht. Es gibt einerseits nicht viel Neues als Motiv, obwohl die Natur selbst sich immer wieder neu anfühlt. Kein Sonnenaufang ist wie der andere.

Ich arbeite weiterhin an der Struktur meiner neuen Seiten. Die Landingpage wird vermutlich eine Mind-Map sein. Schlichte Struktur – warum bastelt der jetzt wieder daran rum, mag man sich denken? Naja ich suche ja immer weiter nach Möglichkeiten, im Netz das abzubilden, was meinen kreativen Output darstellt. Die Strukturen sollen möglichst deckungsgleich sein und die Pflege des Inhaltes zeitsparend. Daher auch das bisherige Baukastenprinzip von Jimdo (es gibt mittlerweile einige Alternativen). Das kostet aber Geld, neben dem Webspace und möchte man später die Inhalte anderweitig nutzen, dann muss man auch wieder basteln. MDWIKI ist die bisher genialste Antwort – wenn ich alles fertig habe (das wird einige Zeit in Anspruch nehmen), dann werden die einzelnen Seiten das widerspiegeln, was in meinem Kopf stattfindet.

Hier ein paar Fotos von heute. Wie gesagt, keine Kamera, nur das Smartphone – und daher auch nur wenige Fotos.

 
 
 
cof