Der Raub der Europa

Sie war die Verkörperung. Nackt. Europa musste nackt sein.
„Man will heute einfach viel nackte Haut sehen. Warum sonst sollen die Menschen noch ins Theater gehen?“
So auf die Schnelle hatte Maria darauf keine passende Antwort. Genauso wie damals. Vor fast zwei Jahren. Sie spielte die Titelrolle in einer Brecht-Inszenierung des Stücks „Die Gewehre der Frau Carrar“. Es ist egal, welches Ensemble, welche Stadt. Auch der Name des Regisseurs – nennen wir ihn „N.“ – ist egal. Wichtig zu wissen ist nur, dass er sie regelmäßig vergewaltigt hat. Ja das hat er. Auch, wenn er das vermutlich bestreitet hätte. Er gehörte zu den Männern, die den Übergang von Dominanz und Gewalt als fließend erachteten. Vergewaltigung ganz real, aber auch im übertragenen Sinne. Vielleicht war sie deswegen so gut. Der Wunsch, davonzulaufen und es nicht zu können, gab ihr Kraft. Die Kritiker liebten sie, nicht ihn. Auf lange Sicht schien das ihr Triumph zu sein. Sie legt alles in ihre Titelrolle hinein.
Sie habe es nicht besser verdient. Maria, Sie – die Schauspielerin, sie, die jetzt in dem Stück „Der Raub der Europa“ die Titelrolle spielt.
Das Stück, geschrieben von einer jungen aufstrebenden Autorin (sie hatte ein ganz offizielles Verhältnis mit dem Regisseur), verknüpft die griechische Mythologie gekonnt – aber vom Text her etwas langatmig – mit den zeitgenössischen Krisen.
„Diese Krise ist eine Krise Europas.“ So lautete einer der Schlüsselsätze.
Die Autorin hatte in jedem Fall Heiner Müller gelesen. Staccato-Dialoge. Wie in der „Hamletmaschine“ –  Ja, die Kulturschaffenden sind in den Krisen in einem Sumpf der vielsagenden Metaphern angekommen. Jetzt muss ein namhafter Regisseur diese Metaphern ordnen. Dazu braucht es nackte Haut. Dazu gehört, dass der Regisseur Europa fickt.
Maria, die Schauspielerin machte gute Miene zum bösen Spiel. Denn er hatte sie in der Hand. Wenn die Welt erfahren würde, wer sie wirklich war, dann wäre ihr Leben nichts mehr wert gewesen. „Du hast kein Talent, aber Deine Situation zwingt Dich doch dazu, eine Schauspielerin zu sein. Jeden Tag.“
Sie lebte unter falschem Namen und ihr Engagement in dem Ensemble sicherte ihren Lebensunterhalt. Dazu kamen die sexuellen Gefälligkeiten. Sie ertrug dies. Denn das Publikum liebte sie. Nicht selten hatte sie die umwerfenden Kritiken dem Regisseur vorgehalten. „Die Hauptdarstellerin famos – die Inszenierung fad. Warum macht N. nicht mehr aus seiner großen Perle?“ – So in etwa stellte es der wohl wichtigste Theaterkritiker der Region dar.
Das Stück „Der Raub der Europa“ war das erste Stück der Nachwuchsautorin. Es war eigentlich ein schlechtes Stück. Die drei Kinder von Europa und Zeus seien die Grundpfeiler der Ordnung einer Gesellschaft, die sich über das Einzelne erhebe. Die Autorin interpretiert und erweitert die griechische Mythologie dabei nach Gutdünken – im Zentrum steht jeweils der Zeugungsakt dieser Kinder. Zuvor muss sie den zweifelnden Zeus überzeugen und sich ihm anbieten. Die drei Abstraktionen „Stärke“, „Standhaftigkeit“ und „Rechtschaffenheit“ entstammten also diesem Stück nach dem Schoß der Europa. In einem Schlussakkord stirbt Europa, die Tugenden jedoch bleiben erhalten. Das Leitmotiv ist also die Anbiederung des Weibes an Männlichkeit in Form von Macht. Das Verderben ist dabei unausweichlich.
Europa muss nackt sein. Europa ist die Hure großer gelebter Lügen.
Es waren Zeiten, in denen das Subtile der Offensichtlichkeit weichen sollte. Am Ende des ersten Aktes etwa, gleichzeitig der Beginn des ersten Zeugungsaktes, stellt Europa bei Zeus seine Männlichkeit in den Vordergrund. Sie selbst gibt sich lasziv und verdorben. 41x taucht das F-Wort in dem Stück auf. Dies in Theaterkritiken zu kritisieren, war zu dieser Zeit nicht statthaft. Jeder Theatermacher, der etwas auf sich hielt, verwendete dieses Wort inflationär. Und nur ab einer gewissen Frequenz konnte der Macher sich gewiss sein, eine Aufmerksamkeit erregt zu haben. Skandale? Nein, Skandale waren nur noch möglich, wenn man die ganz großen Kaliber auspackte. Antisemitismus, Kinderschändertum, Religion oder alles zusammen. Aber Skandale zu erzeugen, galt als billig. Ein Theater, ein gutes Schauspiel, braucht keine Skandale. Und man bedenke – Europa verkörpert sich in ordinären Banalitäten und gebiert nach Außen hin die Tugenden. Dazu die Europa nackt. Das reicht.
Maria und Europa. Die Schauspielerin und ihre Rolle. Der mächtigste Gegensatz, der nur durch die Unterwerfung einer Regie zu bändigen war. 1978 hatte man sie verhaftet. Man konnte ihr nur Mitgliedschaft und Mitwissertum bei der Bewegung 2. Juni vorwerfen. Der Regisseur verschaffte ihr – die unter anderem Namen und unter inoffiziellen Kronzeugen-Privilegien auf freien Fuß gekommen war – eine Arbeit im Theater. Das war Grundvoraussetzung. Er hatte Beziehungen zum Verfassungsschutz. Ihr Gesicht war nicht markant. Die vielen Varianten der Fahndungsplakate machten es unmöglich, sie mit ihr in Verbindung zu bringen. Ihre Identität war nicht. Existierte nicht. So legte sie alles in Europa hinein. Darin war sie richtig gut. Erst als „Frau Carrar“, dann als Europa – welch´ sinnbildlichste Metamorphose!
„Ich führe Dich zu der Größe, die Du Dir erträumt hast.“, sagte er nach der Vorstellung in der Umkleidekabine und fasste sie an. Sie ließ ihn gewähren und dachte bei sich: „Wenn Du wüsstest, was ich mir erträume, dann wäre ich nicht so gut in dem, was ich spiele.“
Neben dem fabulösen Körper der Akteurin war es die schauspielerische Leistung selbiger, die zum Ruhm des Theatermachers beitrug. Das war ihm bewusst. Nach jedem erzwungenen Akt der beiden in der Umkleidekabine blieb er schwitzend zurück. Beleibt, träge, sich nach jeder Vorstellung, nach jeder Kritik immer mehr den Konfrontationen mit den Kritikern ausgesetzt. Maria besiegte ihn, weil Europa immer größer wurde. Er könne froh sein, solch eine Schauspielerin zu haben. Es werde Zeit, sie mit einem neuen Stück in Szene zu setzen, schrieben die Kritiker.
Nach der 48. Vorstellung des Stücks „Der Raub der Europa“ starb der Theaterregisseur „N.“ in der Umkleidekabine seiner Protagonistin. Man schrieb das Jahr 1983. Herzinfarkt mit Mitte vierzig. Er hatte extrem viel geraucht.
Man kennt ihn heute nicht mehr. Diesen Regisseur. Vor allem, weil seine Protagonistin nie wieder eine Bühne betreten hat. Dieses Theaterstück wurde nie wieder aufgeführt. Es ist Vergangenheit. Das Damals ist das Heute. Maria ist heute Hausfrau in Vorpommern.

Die Krise ist eine Krise Europas.

Fordert das Glück!

Er war zuständig für die Abzocke. Grinsend saß er in seinem Ledersessel und hörte über ein Headset ein ausgehendes Gespräch eines seiner Mitarbeiter mit.
Mitarbeiter: „Sitzen Sie gut?“
Alter Mann: „Wer ist da bitte?“
Mitarbeiter: „Frederick Schneider – ich habe die Aufgabe Sie über einen Gewinn zu unterrichten …“
Alter Mann: „Aha …“
Mitarbeiter: „Ja, Herr XXXXXXX – sie haben gewonnen.“
Für einen fünfstelligen Betrag hatte er vor wenigen Wochen eine CD mit Adressdaten und Telefonnummern von Lottospielern einem korrupten Angestellten einer staatlichen Lottogesellschaft abgekauft. Darunter auch die Kontaktdaten des alten Mannes. Diese Telefonnummern verteilte er an seine Mitarbeiter, die diese Menschen anrufen und von ihrem Glück überzeugen sollten. Die ganze Konversation behielt sich im Hintergrund die Mitteilung eines Lottogewinns vor, den der alte Mann vielleicht übersehen hatte. 12.000,- EUR habe er angeblich gewonnen.
Mitarbeiter: „Nein, ich bin nur der Sachbearbeiter. Ich kann Ihnen gar keine Details nennen. Ich weiß gar nicht, bei welcher Auslosung sie konkret gewonnen haben. Ich bin nur der Glücksbote und derjenige, der die Auszahlung veranlasst. – Ein schöner Job? Ja, in der Tat. Lieber Herr XXXXXXX – für die Auszahlung ihres Gewinns bräuchte ich dann ihre Kontonummer.“
Auch die Rückfragen des alten Mannes wurden geschickt umgangen.
Mitarbeiter: „Natürlich bekommen Sie alles auch noch einmal schriftlich bestätigt. Ich nehme an, Sie wollen auch weiterhin ihr Glück versuchen? Ich meine, sie sind doch Profi. Warum sollten sie nicht auch weiterhin Glück haben? Das Glück lässt sich durchaus fordern.
(Das „Ja“ des alten Mannes bezog sich auf die zweite Frage, nicht auf die erste – aber es war eine Antwort, die der Mitarbeiter und sein Chef als Vertragsabschluss verbuchten.)
Er trieb es auf die Spitze.
Mitarbeiter: „Also unter dem Strich wird das dann sogar günstiger für sie. Ich nehme an, sie haben nicht dagegen an einer Gruppenauslosung teilzunehmen, bei der sich ihre Chancen vervierfachen? “
Er lebt heute in seinem Bungalow auf Ibiza. Für den alten Mann gab es keinen Gewinn – den Abbuchungen von seinem Konto hat er zum Glück rechtzeitig widersprochen. Es ist nur ärgerlich, dass jetzt beinahe täglich das Telefon klingelt. Überall warten Menschen, die das Glück verkaufen wollen, um sich selbst schamlos zu bereichern. Sie bereichern sich an der scheinbaren Naivität des Gutmütigen.
Ich bin da ein wenig anders. Mein Idealismus unterscheidet sich nach Außen hin nicht von der Naivität. Mein Idealismus schließt aber auch nichts aus. Idealismus durchschaut die Hinterhältigkeit.

Meine Kampfansage ist klar: Irgendwo gibt es einen Raum. Mit ihm, mit mir und dem Glück. Sonst niemand. Für ihn wird es alles Glück der Welt bedeuten, wenn er meinem Zorn ausweichen kann. Irgendwann wird Ibiza mal mein Urlaubsziel sein.

Macht Platz für große Herzen!

Ein älterer Mann. Fahrradfahrer. Gemütlich und gutmütig. Jemand, der auf mich abgefärbt hat. Der mich geprägt hat.
Zwei Typen, der eine macht einen auf seriös, der andere wirkt abgefucked. In der Nähe eines Parkplatzes, hier in der Stadt.
„Entschuldigen Sie bitte – wir brauchen dringend ihre Hilfe. Wir müssen dringend zu einem Termin, haben aber kein Kleingeld für den Parkscheinautomaten. Es ist wirklich dringend. Hätten Sie vielleicht einen Euro, den sie entbehren könnten? Es fehlt nur ein Euro Kleingeld. Sonst öffnet sich die Schranke nicht. Hier, mein Bekannter, er hat ein Vorstellungsgespräch. Er kommt sonst zu spät.“
– Der ältere Mann ist hilfsbereit. Und während er in seiner Geldbörse kramt, wird er außerdem nach dem Weg gefragt. Ein Stadtplan wird ihm vor die Nase gehalten. Er ist abgelenkt. Der andere ist kein potentieller Bewerber, sondern ein Trickdieb.
Erst zu Hause merkt der ältere Mann, dass die beiden 50 EUR Scheine aus der Geldbörse fehlen. Da er nur in dieser Situation seine Geldbörse an diesem Tag benutzt hat, weiß er, dass man ihn betrogen hat.
Er ist verärgert. Er schüttet sein Herz aus. Und er erntet von denen, die zu ihm stehen sollten, nur Hohn und Spott. Ob er denn – in seinem Alter – noch nicht erfahren habe, dass der Ehrliche immer der Dumme sei.
Er hat es erfahren. Aber ein großes Herz braucht Platz. Normalerweise verdrängt es die Ressentiments gegenüber dem Mitmenschentum.
Seine Selbstzweifel waren von da an stärker. Er wird nicht mehr so sein, wie zuvor. Er wird nicht mehr helfen. Sein Herz wird kleiner, umschliesst nicht mehr länger einen Teil der Welt, der über seinen Tellerrand hinaus existiert. Weil man ihn nicht darin bestärkt hat, dass er nichts falsch gemacht hat, sondern nur die zwei Kriminellen, die ihn beklaut haben. Keine Sekunde lang hätte er zweifeln dürfen. Zumindest nicht an sich.

So ist meine Kampfansage ganz klar: Der Tag wird kommen, ihr Wichser, an dem ich Euch finden werde und ihr beginnen dürft, Eure Schuld abzuarbeiten. Es sind keine 100,- EUR, die ihr mir schuldet. Ihr schuldet mir eine bessere Welt. Eine Welt, in der Sätze wie „Der Ehrliche ist der Dumme“, nicht mehr länger der Titel eines Bestsellers ist, nicht mehr länger als Weisheit gilt. Ihr schuldet mir eine bessere Welt und fragt Euch ernsthaft, ob ihr in dieser Welt noch einen Platz habt. Verschwindet aus dieser Welt. Macht Platz für große Herzen!

Im Portrait: Atmosphärischer Jazz von NICOLE JO

Jazz! – Ich muss ja zugeben, dass ich nicht unbedingt der Jazz-Fachmann bin. Meine bescheidene Zuneigung zu Jazz orientiert sich an einfachen Compilations von den Größen des Jazz und der immer wiederkehrenden Überraschung, wie viele bekannte Melodien und Stimmungen über diese Musik transportiert werden. Meinen großen Schritt vom Banausen zum Fachmann können Sie mit mir in dieser Rezension gemeinsam gehen  – Hier ein Portrait von NICOLE JO, die erst vor wenigen Wochen mit GO ON ihr fünftes Album veröffentlicht haben.

Von Peter Killert

Killert 19

NICOLE JO ist ein Quartett aus dem Saarland – im Mittelpunkt Nicole Johänntgen und ihr Saxophon. In Szene gesetzt wird die Musikerin von ihrem Bruder Stefan Johänntgen, Pianist und für die Soundcollagen der Band verantwortlich, sowie den beiden renommierten Musikern Christian Konrad am Bass und Elmar Federkeil am Schlagzeug – beide haben sich auch ausserhalb von NICOLE JO in verschiedenen Musikproduktionen ebenfalls einen Namen gemacht. Atmosphärischer Jazz nennt die Band ihre Musik, die sie seit 1998 gemeinsam produzieren und die jetzt bereits mit der fünften CD dokumentiert ist.

Ich gebe es zu – als mir Nicole Johänntgen das neue Album zugesendet hat, habe ich geantwortet, dass ich vor einer Rezension die Musik erstmal auf mich “wirken lassen” muss. Das war glatt gelogen. Ein Durchlauf der CD hat gereicht und mein Urteil stand fest. Das “wirken lassen” bezog sich eigentlich mehr auf das Finden einer passenden Einordnung dieser Musik und ihrer Faszination – und welcher Journalist gibt schon gerne zu, dass er noch so gar keine Ahnung hat, wie er die Musik beschreiben soll? Ich hatte schon erwähnt, dass ich ein Banause bin, was Jazz angeht? Manchmal sind Banausen wie Jungfrauen, die trotzdem mitreden wollen.

Also schaue ich mir die Band genauer an. Die exzellent gemachte Homepage von NICOLE JO macht es einem Rezensenten dann doch ein bisschen einfacher. Und zum Glück gibt es da auch noch YouTube. Da gibt es einige schöne Videos, die die Band in Aktion zeigen. NICOLE JO sind nicht nur eine Studioband – Jazz lebt auf der Bühne und das kommt selbst bei YouTube ganz gut rüber. Auch wenn Nicole Johänntgen im Mittelpunkt steht – die einzelnen Instrumente umrahmen ihr Saxophon, tragen es förmlich. Nicole Johänntgen gibt nicht den dominanten Ton an, wohl aber die Richtung und ihre Männer folgen ihr. So muss das ja auch sein;-)

Mal geht es ein bisschen schneller zu, beinahe schon rockig, dann wieder ruhiger, fast hin zu einer Ballade und man verliert sich in einem Moment des Innehaltens. Wenn ich die Augen schließe und das “wirken lassen” in Worte fasse: das ist wie in einer schillernden Metropole, ein bisschen wie ein Davonlaufen (“Run”) und zum Luftholen flüchten wir in eine Seitenstrasse, in einen kleinen Park vielleicht (“Time”), aber dann geht es direkt weiter, keine Ruhe, das Spiel wird schneller. Hat man sich eben noch treiben lassen, ist man jetzt wieder der Getriebene, ein bisschen benommen, trunken vor Eindrücken (“Brachial”).

Dann wieder ein Eindruck, der Dich packt und mitreisst. Ich bin in den letzten Jahren einige Mal in New York gewesen. Wenn es einen Schalter gäbe, der das Treiben einer solchen Stadt eben auch mit den paar ruhigen Plätzen dort in der Metropole in Musik verwandeln würde, er wäre der Schalter des MP3 Players, der GO ON startet und mich durch die Metropole leitet. Irgendwie, denn da ist Struktur, Geradlinigkeit, Melodie mit Wiedererkennungswert (“Smile”, mein persönlicher Lieblingstrack), aber auch Improvisation und immer ein Mindestmaß an Harmonie. Ein roter Faden wird immer wieder aufgenommenen, in ähnlichen, zueinander passenden melodischen Ansätzen. Das macht die Musik dann auch für mich greifbar und aus dem Album etwas Kompaktes. Ich bin jetzt ein Kenner. Wer GO ON kennt, kennt ein gutes Beispiel für guten Jazz.

Auf GO ON gibt es übrigens einen Hidden Track, ganz am Ende.

Und wer mir nicht glaubt, der glaubt vielleicht einem Nils Landgren (ein Name, der sogar mir bekannt ist  ): “Nicole is not scared to take it all the way out no matter what the direction is. She is a brave woman and a wonderful musician with a big heart and a smile on her face. I think she´s just great.”

Nicole Johänntgen geht ihren Weg, übrigens auch außerhalb ihrer Band. Ab Juli wird sie einmal im Monat eine Radiosendung bei Radio LoLa (Zürich) moderieren. Und meiner Meinung nach, werden wir noch einiges von der jungen Dame in Zukunft hören