Auf (m)einer Insel 36

Besuch auf der Insel Föhr – Rückkehr nach 25 Jahren

Von 1984 bis 1990 bin ich mit meinen Eltern und Tante/Onkel jeden Sommer auf der Insel Föhr im Sommerurlaub gewesen. 1991 war ich schon 17 und hatte keine Lust mehr mit den Eltern in Urlaub zu fahren (drei Wochen sturmfreie Bude hatte seine Vorzüge).

Ich bin also vor 25 Jahren das letzte Mal in Wyk auf Föhr gewesen. Jetzt habe ich mir mal die Zeit genommen und bin rübergefahren. Die Fähren fahren außerhalb der Saison alle über Föhr, bevor sie nach Amrum weiterfahren. Es ist erstaunlich, woran man sich erinnert, welche Erinnerungen wiederkommen und wieviel sich in 25 Jahren verändern kann.

25 Jahre sind wirklich eine lange Zeit. Auch wenn das Haus, in dem wir die Ferienwohnung hatten, immer noch genauso aussieht, hat sich der Ort Wyk sehr verändert. Vieles zum Positiven, vieles erinnert jetzt aber auch an Klein-Westerland. Entlang der Kurpromenade sind viele Häuser gebaut oder umgebaut worden. Hochhäuser mit Meerblick und zahlreichen Eigentumswohnungen sind schon von der Fähre aus gut zu sehen – eine Entwicklung gegen die sich Amrum mit Erfolg zur Wehr setzt.

DSC07764

Foto: Der „Atlantische Hof“ in Wyk. Das Haus findet man auf nahezu jeder Postkarte von Wyk. In der gekennzeichneten Wohnung habe ich als Kind mit meinen Eltern Urlaub gemacht.

Die Insel Föhr hat im Gegensatz zu Amrum sehr viel weniger Strände. Obwohl die Insel beinahe doppelt so groß ist, wie Amrum, konzentriert sich das Inselleben auf den Ort Wyk und allenfalls noch Utersum im Nordwesten der Insel. Der Rest der Insel ist grün und mit Deichen statt mit Stränden umgeben (die perfekte Radfahrerinsel).

Hier ein Vergleich zwischen 1990 und 2015 – beide Aufnahmen bei Abfahrt der Fähre. Leider nicht eine 100%ig identische Perspektve. Das Foto von 1990 ist eingescannt – das andere ist von gestern.

Wyk1990

Wyk2015

Auf flickr.de habe ich viele Fotos von gestern mit passenden Beschreibungen hochgeladen.

Weitere Infos zur Insel Föhr gibt es hier.

 

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