Dropbox / Evernote

(Kurze Info vorab: Morgen gibt es hier keine neuen Fotos oder Einträge – ich bin den ganzen Tag auf der Nachbarinsel Föhr unterwegs. Die nächsten Einträge erst wieder am Wochenende).

Zwischendurch mal ganz was anderes … 

Wenn ich nach Amrum fahre, dann gehört Tage vor dem Beginn der Reise eine gute Vorbereitung dazu. Damit meine ich nicht das einfache Kofferpacken, sondern alle Eventualitäten abzudecken, die meine Kreativität behindern könnten. Ich möchte theoretisch überall und jederzeit in der Lage sein, Texte verfassen zu können. Und diese Texte müssen auf allen Eingabegeräten synchron sein. Das muss zuverlässig funktionieren.

Nachfolgende Erläuterungen sollen keine Werbung sein – sie illustrieren einfach meine Erfahrungen. So schreibt der Dorfpoet unterwegs 😉

CLOUD – aber Bearbeitung bitte lokal

Warum dann nicht einfach Google Docs? Nun, es kann sein, dass ich nicht permanent online bin. Alle wichtige Texte und Notizen müssen also auch lokal vorliegen. Die Lösung, die ich bevorzuge, weil unabhängig von einem Betriebssystem, ist Dropbox.

Bei Dropbox wird lokal ein Verzeichnis definiert, in dem alle Dateien der Dropbox liegen. Auf einem anderen Computer gibt es ebenfalls so ein Verzeichnis. Ist der Rechner online, dann werden die Dateien miteinander synchronisiert. Man arbeitet also lokal an einer Datei – sie wird hochgeladen, wenn eine Netzwerkverbindung besteht.

Ähnlich arbeiten OneDrive (Microsoft) oder iCloud (Apple), wobei diese beiden jeweils nicht auf das hauseigene Betriebssystem beschränkt sind. Möchte man aber auch Kompatibilität zu Android oder iOS, dann ist Dropbox die beste Option.

Ich nutze auf den jeweiligen Geräten einfache Markdown Editoren. Mit denen öffne ich dann auf den jeweiligen Geräten den zu bearbeitenden Text.

DSC07713

(Der Dorfpoet mit Tablet und superleichter Bluetooth Tastatur)

Notizen

Das haben die Macher von Evernote sehr klug gemacht. Ich hatte vor knapp drei Jahren in einem Software-Bundle ein Zwei-Jahres Abo von Evernote Premuim erstanden. Und mein Provider hatte als Goodie ebenfalls ein Jahr Premium Account ausgeschrieben. Ich hatte also die Möglichkeit, drei Jahre lang Evernote Premium kostenfrei zu nutzen. Das habe ich getan – in den drei Jahren hat sich das Tool zu einem absolut unverzichtbaren Werkzeug entwickelt.

Evernote gibt es für alle Plattformen. Ob auf Handy, Tablet, PC oder Mac – ganz egal. Evernote sammelt Notizen jeder Art. Textnotizen, Webseiten, Bilder, Audionotizen (Diktiergerät). Es scannt Dokumente per Handy/Tablet-Kamera und ordnet sie in Notizbücher ein.

Das Programm ist großartig, wenn es darum geht, Webseiten zu sammeln. Das brauche ich immer dann, wenn ich ein bestimmtes Thema recherchiere (ist bei einem der nächsten Bücher extrem wichtig). Mit einem Zusatztool in einem Webbrowser („Evernote Clearly“) wird der Text einer Seite extrahiert und in einem anzugebenden Notizbuch abgelegt.

Nach den drei Jahren kostenfreier Nutzung musste ich dann entweder auf Evernote verzichten oder den Premium-Account buchen. Bei umgerechnet knapp 3,- EUR im Monat brauchte ich nicht lange überlegen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.