Auf meiner Insel 20

Meinetwegen könnte jeder Tag so ablaufen. Also so ganz grundsätzlich. Ich suche schon seit geraumer Zeit nach einem Weg, die Insel mitzunehmen. Also nicht nur in Gedanken oder in Form von Mitbringseln. Sondern wiederkehrend, Tag für Tag.

Lange, aber nicht zu lange schlafen, nur das beste Toastbrot, nur den guten O-Saft, nur den richtigen Kaffee. Dann erstmal an den Strand, selbstverständlich scheint die Sonne, die Seele baumeln lassen. Dann auf´s Fahrrad an den Badestrand von Süddorf, ein Eis essen, sich (fast) ganz nackig machen und die Sonne genießen. Dann irgendwann wieder zurückfahren, einen kurzen Halt machen an der nächsten Aussichtsdüne – eine Uhr ist nebensächlich.

Badestrand in Süddorf

Und nachmittags das Ganze wiederholen. Am späten Nachmittag dann an den eigenen Texten schreiben. Abends ein Glas Wein, einen Sender im Radio suchen, der schöne Musik für nebenbei spielt, irgendetwas Richtung Jazz. Dann endlich mal Bücher lesen, zu denen man nicht gekommen ist. Abends scheint der Mond über das Wasser, die Strandläufer machen einen Lärm, der auf mich wirkt, wie eine Spieluhr auf einen Säugling. Schlafen bei weit geöffneten Balkontüren. Und am nächsten Morgen hören, riechen, schmecken, schlicht mit allen Sinnen erfahren, wie ein Tag von Neuem beginnt.

Heute gibt es auf flickr keine neuen Bilder, da die Internetverbindung heute Abend extrem langsam ist (Upload von einem einzelnen Bild beinahe 10 Minuten.)

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