A Most Wanted Man

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Man mußte kein Hellseher sein, um abzusehen, dass der große Anton Corbijn seine Geschicke von den einfachen Musikvideos und Bühnenshows zum richtigen Film ausrichten würde. Das erste Regie-Werk „Control“ (2007) war noch ein wenig den Anfängen als Photograph geschuldet. Mit Photos von Ian Curtis wurde Anton Corbijn Anfang der 80er bekannt – daher war es naheliegend, den ersten Spielfilm dem Leben und Sterben des Sängers von Joy Division zu widmen.

Dann kam die erste von der Musik losgelöste Regiearbeit namens „The American“ mit George Clooney in der Hauptrolle. Die Kritiken waren durchwachsen.

Was jetzt aber in die Kinos kommen wird, gehört zumindest was die schauspielerische und dramaturgische Konstellation angeht, in die erste Liga. „A Most Wanted Man“ zeigt nicht nur einige der besten Schauspieler unserer Zeit – allein schon die Romanvorlage von John Le Carre mit dem Titel „Marionetten“ hat einigen Zündstoff. Es geht in diesem Thriller um eine Terrorzelle aus dem Umfeld des 11. September. Große Teile der Handlung spielen in Deutschland.

Ein bitterer Beigeschmack: der Film ist der letzte mit Oscarpreisträger Philip Seymour Hoffman in einer Hauptrolle. Weitere Hauptrollen spielen Robin Wright, Willem Dafoe und Rachel McAdams. Aber auch Daniel Brühl, Martin Wuttke und Nina Hoss sind mit dabei. Ebenfalls, nach langer Zeit mal wieder als Schauspieler unterwegs: Herbert Grönemeyer, der als langjähriger Freund von Corbijn auch den Soundtrack beigesteuert hat.

Der Film ist ganz neu – bis zu einer Rezension wird noch etwas Zeit vergehen. Für alle, die ebenso neugierig sind wie ich, hier ein kleiner Vorgeschmack im offiziellen Trailer des Films:

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