Drei grandiose Tools für den Mac

Zur Abwechslung mal wieder etwas ganz anderes – ich sehe ja, dass meine Artikel im Blog zu Chromebook, Crouton etc. sehr oft aufgerufen werden. Software/Hardware-Reviews sind sehr beliebt. Ich bastele ja auch immer gerne mit neuen Programmen rum. Und manchmal sind da richtige Perlen dabei.

Drei davon möchte ich kurz vorstellen. Und da ich keinen Vorteil von diesem Artikel habe – meine Meinung also nicht eingekauft ist – sind dies vielleicht wirklich brauchbare Empfehlungen für Mac-User:

Bartender

Ohne dieses Tool geht auf einem MacBook gar nichts. Die Menubar wird bei mehreren laufenden Hintergrundprogrammen, Mitteilungszentrale etc. sehr schnell voll und unübersichtlich. Bartender verkürzt diese Menubar mit „…“ und versteckt dort einzelne Programme. Klickt man auf diese Pünktchen, dann werden in einer Leiste unterhalb der Menubar alle laufenden Programme angezeigt. Das spart sehr viel Platz und macht den Arbeitsbereich übersichtlicher.

Bartender

http://www.macbartender.com/

Pomodoro

Diese Tool dient zur Überwindung von Prokrastrination. Noch nie von diesem Fremdwort gehört? Ist nichts Abartiges, auch wenn sich das so anhört. Es ist mittlerweile eine eigene Wissenschaft für sich. „Prokrastrinieren“ heisst „Aufschieben“. Wer kennt das nicht: Man sitzt vor dem Computer, möchte etwas wichtiges Bearbeiten und wird ständig abgelenkt. Twitter-Nachrichten, Facebook oder das sich Verlieren in Wikipedia oder anderen Seiten, wo man nur mal eben etwas nachgesehen hat. Die eigentliche Arbeit bleibt liegen.

Pomodoro gibt feste Zeiten und Pausen vor und protokolliert diese. In einem Kalender beispielsweise. Es blendet auch alle Dinge aus, die ablenken könnten. Das Programm gibt auch vor, wann eine „Pomodoro“, also eine Arbeitseinheit, vorbei ist und fordert zur Pause oder Zerstreuung auf.

Pomodoro

Aber ganz ehrlich – dazu nutze ich das Tool gar nicht. Ich leide nicht an Aufschieberitis. Ich brauche von Pomodoro eigentlich nur die Protokollfunktion. Ich habe nämlich oft das Gefühl, trotz stundenlangen, konzentrierten Schreibens irgendwie nicht von der Stelle gekommen zu sein. Das liegt daran, dass man selten mit stundenlanger Schreiberei einen Prozess wirklich abschliesst – im Gegenteil. Mit jedem neuen Absatz kommt man zwar dem Ende eines Buches näher, aber nur in seiner Rohfassung. Jeder Absatz,  jeder Gedanke, ist zwar ein weiterer Baustein – macht das Gesamtbild aber nicht sichtbar.
Schaut man aber in die von Pomodoro protokollierten Kalendereinträge, dann sieht man auf einen Blick, dass man doch etwas geleistet hat. Man schafft sich selbst einen Nachweis seiner Kreativität.

http://pomodoro.ugolandini.com/
(Die Software gibt es noch im AppStore, funktioniert einwandfrei, wird aber nicht mehr weiter entwickelt. Alternativen finden sich hier.)

Textexpander

Oft braucht man einige Textpassagen immer wieder. Zum Beispiel eine Signatur in einer E-Mail, einen BlindText, einen immer wiederkehrenden Quelltext beim Programmieren. Sicher kann man solche „Snippets“ in einer Zwischenablage verwalten. Textexpander ist so einer Verwaltung, allerdings lassen sich die einzelnen Textbausteine automatisch in beliebigen Programmen einfügen. Ich habe beispielsweise einen Blindtext hinterlegt, der immer dann erscheint wenn ich „blind2“ irgendwo eingebe. Man kann einen Textbaustein auch so definieren, dass er bei einer bestimmten Wortfolge den Inhalt der Zwischenablage einfügt. Das ist extrem hilfreich, wenn man z.B. aus Internet-Adressen HTML Tags machen möchte. Auch Bilder können so automatisch eingefügt werden.

Textexpander

Auch die Platzierung des Cursor bei einem Programmcode, der immer wieder eingefügt werden soll, ist möglich. Ebenso das Aufrufen eine Bausteins innerhalb eines Bausteins … egal, wenn sie nicht verstehen, was ich hier beschreibe, dann können sie mit Textexpander nichts anfangen. Alle anderen haben schon verstanden, was diese Tool leisten kann und werden vermutlich neugierig auf den nachfolgenden Link klicken.

https://smilesoftware.com/TextExpander/index.html

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