Agentur statt Verlag

Die Alternative zum direkten Anschreiben eines Verlages, bei dem man sein Manuskript anbieten möchte, sind Literaturagenturen. Die sind die Vermittler zwischen Autor und Verlagen. Sie kassieren 15% des Honorars des Autors. Das hört sich viel an, macht aber Sinn, denn je höher sie das Honorar aushandeln, desto größer der Anteil für die Agentur.

In den USA ist dieses Vorgehen seit mehr als 25 Jahren Standard. Das gilt im verstärkten Maße auch für Drehbücher – fast alle Produktionen der letzten Jahre wurden von Agenturen eingefädelt. Bei Drehbüchern hat sich dieses Vorgehen auch in Deutschland durchgesetzt. Die Agenturen nehmen den Produktionsfirmen enorm viel Arbeit ab. Im Literaturbetrieb wird dies ebenfalls immer wichtiger.

Zwischenfazit: Eine Agentur für sich zu gewinnen, macht also Sinn.

Diese Woche geht mein aktuelles Manuskript – der erste Teil einer Thriller-Trilogie – an verschiedene Agenturen. Heute habe ich namhafte Agenturen angeschrieben, die eine Zusendung per E-Mail akzeptieren. Morgen gehen einige gedruckte Leseproben und Exposés raus.

Von den direkt angeschriebenen Verlagen habe ich noch kein Feedback erhalten. Aber, wie gesagt, das ist vermutlich auch der steinigere Weg.

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